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 Der Weg einer Schülerin (Sha'ima)

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Talasea



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BeitragThema: Der Weg einer Schülerin (Sha'ima)   Do Apr 16, 2015 3:43 pm

Der Weg einer Schülerin

Beitragvon Sha'ima » 30.01.2015, 16:41
Tote Sandleute um sie herum lagen unzählige. Sie hatte aus Zorn einen kompletten Klan ausgerottet. Der Verrat ihres Meisters war zwar eigentlich kein direkter an ihr gewesen aber das änderte nichts an der tatsche das er obwohl er ein Lord der Sith war sich der Hellen Seite zugewandt hatte.
Die beweise hatte sich in letzter Zeit immer deutlicher gezeigt. Aber sie war doch erst seine Schülerin geworden. So hatte sie sich das nicht vorgestellt.
Ihr Ziel war es Mächtig genug zu werden um mehr als eine Rand Notiz in der Geschichte zu sein.

Sie saß zwischen den Leichen die ihren unbändigen Zorn genährt hatten, bis auch der letzte von ihnen Tod Zu Boden sank. Sie spürte noch immer das Echo dieser unglaublichen macht die sie da durchströmt hatte in dem Moment als sie sich an die Hass verlor.

Jetzt war es nur noch ein Echo in ihr, es hinter lies das Gefühl von leere. Sie wusste nicht woher diese Macht gekommen war oder wohin sie nun wieder zu verschwinden Drohte.

Sie brauchte einen Wahren Meister der dunklen Künste wenn sie Mächtig werden wollte.

Sie erinnerte sich an den Abschaum der vorher sich ihr Meister nannte und wie schwach er zum Schluss war. Sie hatte ihn besiegt und wenn es mal so weit war das ein Schüler seinen Meister umbrachte, noch bevor die Ausbildung richtig begonnen hatte war das wohl eines der deutlichsten Zeichen von Schwäche.

Vielleicht lag es auch an dem Umstand das sie ihn Töten wollte und er sie nur außer Gefecht setzen. Sie wird nicht sein Gesicht vergessen als sie die in seinen Augen unschuldige Agentin die sie eigentlich verhören wollte angriff.
Jetzt wo sie es in ruhe betrachtete war das genau sein Fehler gewesen er hatte sich dadurch ablenken lassen und seine eigene Deckung aufgegeben.

Was genau passierte wusste sie ab nun selbst nicht mehr genau, das Ergebnis war sein Tod das beste daran war in ihren Augen das es seine eigene Waffe war. Die Agentin war das nächste Opfer ihrer Wut.

Sha'ima lies den blick über die Leichen gleiten, bevor sie aufstand und zu ihrem Schiff ging. Nun war es ihr Schiff Ihr Ehemaliger Meister brauchte es ja nicht mehr.

Sie lies sich nach Korriban bringen. Sie hoffte dort einen Starken Meister zu finden der bereit war sie als Schülerin aufzunehmen.

Sie fand einen oder fand er sie, eigentlich war das egal. Sie hatte nun wieder einen Meister einen mit wahrer Macht. Ihr Meister war nun Darth Nagold.

Die von ihm gestellten Aufgaben versuchte sie so gut sie konnte auszuführen. Er stellte ihr mehrere Kleinere Aufgaben bevor er Sha'ima los schickte ihr Schicksal zu formen.










Eine tiefe dunkle Vorfreude erfüllte sie. Seit sie die Wahrheit über ihre Eltern kannte und sie von ihrem Meister den Auftrag bekommen hatte. Sie wie auch das billige Abbild ihrer selbst das sie aus ihrer DNA geklont haben zu zerstören.

Bis jetzt hatte Sie geglaubt ihre Eltern seien einfache Imperiale Bürger die auf Alderan waren. Sie hatten genug Geld um gut zu leben, aber sonst gab es nichts über ihre Eltern zu sagen. Sie hatten sie stets ermahnt nicht zu unhöflich zu den angestellten zu sein. Sklaven gab es bei ihren Eltern nicht. Sha'ima war aber von klein auf mehr als nur etwas temperamentvoll, sie zeigte früh eine Begabung für die macht, was ihre Eltern nicht wirklich zu überraschen schien.
Ab dann wurde wie Ihr erst jetzt bewusst wurde alles getan damit es keiner mitbekommt.
Was ihnen nicht gelang. Den Sha'ima wurde nach Korriban gebracht. Nicht von ihren Eltern sondern von Fremden. Aber das war ihr egal dort sollte man lernen können was es heißt ein Sith zu sein.
Sie hatte viel gehört darüber und sie wusste schon früh das sie einer der Stärksten werden wollte, egal was oder wen sie dafür Opfern musste. Das Verhältnis zu ihren Eltern war nie besonders gewesen und nach dem Sie nach dem sie Abgeholt worden war um nach Korriban gebracht zu werden hatten sie keinen Kontakt mehr.
Sie hatte nie nachgeforscht warum weil sie Ihr schlicht weg zu unbedeutend waren als sich die mühe hatte lohnen können.

Nun sah sie Vieles in einem Neuen Bild. Ihre Eltern waren Republikanische Spione, sie hatten nie gewollte das Ihre Tochter ein Sith wird und als sie Sha'ima verloren an die Sith, haben sie sich einfach aus der DNA einen Billigen Abklatsch erschaffen.

Sie würde nun dem Republikanischem Abschaum zeigen was es wirklich hieß sie zu verraten. Sie schürte ihren Hass und Zorn während sie zum Schiff ging.

Nun Musste Sie erst einmal herausfinden wo dieser Abschaum war. Nach einigen Stunden Meditation hatte sie einen weg gefunden. Sie waren eins also müsste sie aufspürbar sein wenn sie sich bei ihrer Meditation auf die Konzentrierte. Es war schwerer als sie erwartet hatte aber nach fast 2 Tagen hatte Sha'ima sie endlich aufgespürt nun kam der wohl schwierigere Teil.
Sie musste in den Raum der Republik ohne aufsehen zu erregen oder sich von einem Jedi entdecken zu lassen. Den wenn dieser Abschaum von Erzeugern mitbekam das sie auf dem Weg war würden sie den Klon verstecken und es nur unnötig in die Länge ziehen.

Darum lies sie ihr Schiff einen andern Auftrag ausführen und reiste alleine ohne viel Gepäck als Flüchtling zu einem der neutralen Planeten.
Auf dem weg dort hin übte sie sich darin ihre Aura zu kaschieren, sie schaffte es nicht ganz sie zum erlöschen zu bringen aber sie wenigstes so weit runter zu reduzieren das man sie wahrscheinlich für einen flüchtigen Akolyth hielt der von Korriban geflohen war und nun versuchte in die Republik zu kommen.
Es sollte für ihr Zwecke vorläufig langen und wenn sie diese Hürde genommen hätte würde ihr Meister ihr helfen so mächtig zu werden das sie derlei Spiele nicht mehr brauchte. Dann würde sie ihre Feinde unter Ihr im Staub liegen sehen.

Sie hatte sich schäbige Klamotten und einen weiten Mantel besorgt, Ihre Lichtschwerter trug sie nicht an der Seite sondern mehr richtung Rücken so das man sie nicht unbedingt sehen konnte. Dafür trug sie einen Blaster so das man ihn gut sehen konnte. Den hatte sie mehr um sich das Gesindel vom Hals zuhalten sie wollte sich nur auf ihre Aufgabe konzentrieren. Mit denen Könnte sie auf dem Rückweg noch Spaß haben.


Sie brauchte 4 Tage um die Republikanische Kolonie zu erreichen auf der Ihr Ziel lag und einen weiteren um dort hinzukommen wo sie war. Die kleine war höchstens Acht. Aber so wie es aussah nicht die einzige die dort unterrichtet wurde. Es musste dort eine Einrichtung eine Art Tempel geben auf dem Planeten wo die Jüngeren ausgebildet wurden bis sie einen Meister bekamen.

Bis hier war alles relativ reibungslos gelaufen, wenn man die Toten auf dem Transporter und auf dem Planeten weg lies auf dem sie einen Zwischen stopp hatte machen müssen.

Sie wartete bis das Mädchen den Heimweg antrat, bevor sie Sha'ima sie versuchte durch ihre Verbundenheit zu rufen. Es war fast zu leicht. Ihre Schwester folgte dem Ruf und stand eine Halbe Stunde später vor ihr.

< Wer seit ihr? Und warum spüre ich eine Verbundenheit zwischen uns? > Schaut Sha'ima überrascht und fragend an.

Lächelt und versucht ihre Stimme so Nett wie möglich klingen zu lassen.
< Das ist deswegen weil ich deine Schwester bin. Haben dir unsere Eltern nie von mir erzählt? >

Die Kleine schüttelte den Kopf.

< Mhh sie glaubten ich sei Tod, weist du man hat mich ihnen weggenommen und ihnen gesagt das ich dort wo man mich hinbrachte gestorben bin. >

< Warum haben sie das zugelassen?> Sie schaute mit schlauen fragenden Augen zu ihr auf.
< Sie hatten keine Wahl. Man hat sie nicht gefragt ob sie damit einverstanden waren. Ich bin von dort entkommen.>
Sie schaffte es sogar fast zu Weinen.
< Und ab dann habe ich sie gesucht. Kannst du mich zu Ihnen bringen? Ich mein zu Mama und Papa.> Es viel ihr schwer diese beiden Verräter so zu nennen.

< Ja > Sagte die kleine strahlend.
< Sie werden sich so freuen das du wieder da bist, nun weiß ich warum immer diese Trauer in ihren Augen lag wenn sie mich angesehen haben. >

Sha'ima hätte fast verächtlich aufgelacht bei dieser Aussage, aber sie wollte sich den Augenblick später nicht verderben.
< Wie heißt du eigentlich keine? >
< Sha und wie du? >
<Sha'ima > Ihre Eltern hatten dem Klon nur einen halben Namen gegeben wie passend.

Sie brauchten eine ganze weile zu Fuß, aber ihr war das nur recht den wenn sie später ihre Deckung fallen lies würden wahrscheinlich so ziemlich alle Jedi auf dem Gelände von ihrer Ankunft wissen. Aber da war ein Problem um das sie sich Kümmern wollte wenn sie Ihre Rache hatte.

< Ich laufe vor und sage das du kommst sie werden so außer dem Häuschen sein vor Freude.> Sha'ima packte die kleine am Arm.
< Nein >
< Aua du tust mir weh....was soll das warum...> Sie lies die keine los...
< Entschuldige aber ich habe lange auf den Moment gewartet, ich will ihr Gesicht sehen wenn wir gemeinsam vor ihnen stehen. >
Die kleine Lächelte sie an.
< Sie werden es nicht glauben können. >
Sha'ima versuchte beim Näher kommen an das Gebäude ehr raus zu finden wie viel Sicherheitspersonal sie hatten, aber sie konnte keine entdecken.

Die kleine führte sie in einen Empfangsbereich und blieb neben ihr stehen. Sha'ima stellte sich hinter sie und legte ihr die Hände auf die schultern und lies die Kapuze von ihrem Kopf rutschen.

< MAMA ….....PAPA ….. Ich bin wieder zu hause und habe einen Gast mitgebracht der euch unbedingt sehen will. >

Es dauerte gefühlte stunden bis die beiden auftauchten und ca. 5 Meter vor ihnen stocksteif stehen blieben.

< Was soll das?> War das einzige was ihr Vater raus brachte.

< So freut ihr euch also mich wieder zu sehen? Ich habe euch Gesucht, aber das Haus in dem ich aufgewachsen bin leben nur noch Ratten. Ich war darüber etwas verwirrt....das versteht ihr doch sicher. Besonders seit ich wieder von euch geträumt habe oder besser von Sha hier. >

< Es ist noch so wie du denkst Sha'ima du kennst nicht die ganze Geschichte. > Das war nun ihre Mutter.
< Komm her Sha bitte, wir lassen Papa mit Sha'ima in ruhe reden ja? >
Sha'ima´s griff auf der Schulter der kleinen sorgte dafür da sie der Aufforderung selbst wenn sie wollte nicht mehr folge leisten konnte.
< Nein sie bleibt bei mir.>

< Tu ihr etwas und du wirst es bereuen>
< Droh mir nicht Vater. Ihr habt mich verraten Ihr habt das Imperium verraten und zum Krönenden Abschluss habt ihr noch das verbrochen.>
Bei diesen Worten sorgte sie dafür das Sha wimmernd in die knie ging. Die Reaktion ihrer Mutter war sich die Hände vor den Mund zu schlagen um Ihr entsetzen und die angst nicht zu zeigen.
< Was meint sie damit Papa Ihr wart doch nie beim Imperium oder? Und warum habt ihr sie alleine gelassen.>

Sie konnten der kleinen nicht mehr antworten den davor brach plötzlich ein Tumult los. An dessen ende 5 Wachen tot waren. Sha'ima´s Vater verletzt und ihre Mutter in tränen ausgebrochen war. Sie hielt die kleine so das sie ihr das Genick brechen konnte und gleich zeig aber eins ihrer Schwerter als Schutz vor Angreifern hatte.

< Du bist also nun ….ein Sith > Ihr Vater spuckte Blut bei seinem versuch zu reden. Die kleine war überraschend still kein Gejammer wie ihre Jämmerlichen Eltern. Also war doch etwas von Ihr ihn der kleinen.

< Ich war noch nie etwas anders. Und wenn ich das hier endlich in Ordnung gebracht habe gibt es nichts was mich noch aufhalten wird. Mein Meister wird mir die Wege der Macht offenbaren.>

< Zu welchem Zweck, was willst du erreichen. >
< Ich will einmal so mächtig sein wie mein Meister und dann noch mehr. Und beginnen werde ich in dem Ich meine unwürdigen Eltern dem Erdboden gleich mache. Damit Ihr lernt was es heißt mich zu verraten oder zu hintergehen. >

< Dann bist du hier an der falschen stelle ...> Er klang amüsiert
< Was soll das heißen. > Diese Reaktion von ihm hatte sie nicht erwartet und es lies ihre Vorfreude um ihr leid in Zorn und Hass umschlagen, wo runter die kleine zu leiden hatte.

< Lass sie ihn ruhe sie hat hiermit nichts zu tun.> Die Frau die sie für ihre Mutter gehalten hatte mischte sich nun ein.
< Wenn du mir versprichst wenigstens sie gehen zu lassen dann sage ich dir die Wahrheit. >

< nein sie.....> Weiter kam er nicht bevor Sha'ima ihn gegen die wand prallen lies von der er bewusstlos zu Boden fiel.

< Rede oder sie ist die nächste >

< Wir sind nicht deine Eltern, wir bekamen dich als du kaum mehr als eine Woche alt warst. Deine Mutter ist als sie schwanger war vor ihrem Mann geflohen. Das einzige was ich über ihn weiß ich das er ein Sith war ein Darth wenn ich es richtig weiß. Sie wollte aber nicht da ihr Kind auch ein Sith wird darum ist Sie zur Republik geflohen aber er hat sie gejagt darum gab sie dich bei einem Jedi in Obhut. Und dann wurdest du an uns gegeben, ich hatte meinen Sohn erst kurz vorher verloren darum fiel es keinem auf das ich plötzlich ein Kind hatte. Wir sollten dich zu einem Jedi Tempel bringen sobald du anfangen solltest Begabung für die macht zu entwickeln. Wir waren gerade bei einem Job der uns ins Imperium geführt hatte als du anfingst. Wir wollten nicht das sie es erfahren aber du wolltest dich nicht einschränken lassen. Und dann haben sie dich uns weggenommen. Du solltest einmal mächtig werden …. wir konnten das nicht einfach....>

< Also habt Ihr sie erschaffen um meinen Platz einzunehmen..... wie einfach ihr es euch gemacht habt. >

Das gehörte hatte sie zu tiefst verwirrt noch mehr lügen, Ihre ganze Vergangenheit war eine lüge. Und dafür würden sie hier und heute bezahlen.

Sie wartete bis der Mann den sie bis jetzt für ihren Vater gehalten hatte wieder zu sich kam bevor sie vor ihren Augen die kleine ausschaltete und danach dann sie.


Sie spürte zwei Mächtige Präsenzen auf sie zukommen, ihr war das gerade recht sie wollte Kämpfen den Hass und Zorn über die Lügen und den Verrat trieben sie an.

Nachdem sie auch diese Beiden Jedi Ritter ausgeschaltet hatte Verlies sie diesen Planeten wieder um Ihrem Meister über die neusten Dinge zu unterrichten.
Auf dem weg zurück lies sie ihre Verletzungen behandeln.













Sie kehrte nicht sofort zu ihrem Meister zurück, hatte ihn aber schon darüber informiert wie es abgelaufen war. Ein letztes mal kehrte sie nach Alderan zurück und suchte das Haus auf in dem sie aufgewachsen war. Eigentlich wollte sie das ganze einfach hinter sich lassen aber sie konnte es nicht.

Wer waren Ihren waren Eltern? War die Tatsache das ihre Eltern doch keine Republikanischer Abschaum war besser oder schlechter. Sollte sie versuchen heraus zu finden wer ihre waren Eltern waren oder es nun gut sein lassen.

Diese Gedanken gingen ihr durch den Kopf während sie durch das Haus streifte.
Bei einer Sache war sie sich aber sicherer als jemals zuvor, nicht würde sie daran hindern Mächtiger zu werden. Wer es versuchte sollte vor ihrer Wut erzittern und sterben.

Mit diesem Gedanken Verlies sie das Haus und machte sich auf zurück richtung Raumhafen.

Unterwegs geriet sie in einen Republikanischen hinter halt, fast zur selben zeit spürte sie aber noch eine dunkle Präsenz in der Nähe. Aber darum konnte sie sich immer noch kümmern wenn sie die Republikaner gelehrt hatte was es hieß eine Sith in eine Falle locken zu wollen. Sha'ima kämpfte nicht nur durch ihre Wut über dieses hinter halt angetrieben, fast genau so stark war ihre Freude über jeden Schreienden Soldaten der sie weiter anstachelte.

Als neben Ihr ein Anderer Sith es ihr gleich tat und die Republikaner das Fürchten lehrte. Sie weiß nicht mehr ab welchem Moment sie gemeinsam kämpften. Nach dem auch der letzte schreiend gestorben war nahm sie sich die Zeit den andern zu mustern. Er war vermutlich auch ein Schüler wie sie nur schien er schon weiter zu sein in seiner Ausbildung. Kurz war Sha'ima versucht ihn anzugreifen nur um zu sehen ob er stärker war oder nicht, sie lies es aber den sie war durch die Verwundungen von den Jedi nicht in Bestform. Er hatte sich nun auch ihr zugewandt und nahm seine Maske ab.

Nun sehr offensichtlich zu erkennen war das er ein Reinblütiger Sith war. Er stellte sich ihr als Anraeth vor, den restlichen weg bis zum Raumhafen begleitete er sie. Da er wie er meinte auch in diese Richtung wolle.


Nun war es an der Zeit ihrem Meister gegenüber zu treten und zu hoffen das er mit dem erhaltenen Bericht über den verlauf ihrer Aufgabe zufrieden war. Noch dazu brauchte sie Rat, das wissen das ihre Eltern nicht dieser Republikaner Abschaum war hatte sie etwas beruhigt. Nur war sie sich nicht sicher ob es soviel besser war nicht genau zu wissen woher sie stammte.

Sie meditierte wie ihr Meister es von ihr verlangt hatte um sich über ihre Fragen Klarheit zu verschaffen. Stunden um Stunden verbrachte sie damit, bevor sie sich eine kleine Pause gönnte um ihren Geist zu entspannen. Die alten Grabstätten und Hallen waren schon immer etwas gewesen was ihr dazu verhalf, die dunkle Energie der alten war dort immer noch präsent, dort war dieses mal aber noch mehr eine starke dunkle Energie. Sha'ima wurde davon unbewusst angezogen. Dort traf sie auf Darth Zarascha der Meisterin der Bruderschaft.
< Ah was macht den die Schülerin von Darth Nagork hier ? >
Sie verbeugte sich vor der Meisterin um ihr den nötigen Respekt zu zollen.
Sha'ima war beeindruckt von der ungeheuren Macht die diese Frau in sich vereinte.
< Mein Lord ich bin hier um mich von den Alten leiten zu lassen.>
< Mhhh auch ich bin gerne hier, es erinnert mich an meine Vorfahren. >
Sha'ima begleitete Darth Zarascha bei ihrem Gang durch die Hallen. Bevor sie sich wieder trennten verlangte Darth Zarascha das sie sich sobald ihre Studien über den Kodex abgeschlossen hatte noch mal bei Ihr melden sollte.
Um ihre Studien zu vertiefen begab sich Sha'ima nach Dromund Kaas. Dort vergrub sie sich Regelrecht in den Archiven, ihrer Crew gab sie den Befehl sie zu informieren falls ihr Meister ihre Anwesenheit wünschte.
Sie war schon zwei Tage her das sie nach Dromund Kaas gereist war, ihre Studien gingen ihrer Ansicht nach gut voran. Bis Anraeth sie aufsuchte, er war der den sie auf Alderan kennen lernte, sie fand ihn nach wie vor mehr als etwas interessant. Er flirtete wieder mit ihr. Auch wenn es ihr gefiel blieb sie dabei passiv den eigentlich war sie hier um zu lernen, um mehr Macht zu erlangen.
Seine Hartnäckigkeit blieb aber ungebrochen, noch dazu versprach er ihr das das Ritual der er durch führen wollte ihnen beide mehr macht und wissen bringen würde. Sie war nach wie vor skeptisch lies sich das Ritual aber erklären. Irgendwann hatte er sie überzeugt und sie war bereit ihm zu helfen. Seine Art die dinge anzugehen war auch etwas was ihr an ihm gefiel ihr.
Nun machten sie sich gemeinsam auf den Weg zu den Alten Hallen auf Dromund Kaas um dort das Ritual durch zu führen.

Sha'ima war nach wie vor skeptisch aber Anraeth hatte etwas an sich das es ihr schwer machte Nein zu sagen. Andererseits konnte sie daraus auch wissen erlangen das vorher verloren war noch dazu trug Anraeth das Risiko wenn was schief lief nicht sie.
Anraeth breitete alles nötige vor. Sie sollte ihn mit ihrer Macht unterstützen damit er eine Verbindung aufbauen konnte. Eine Art Geistbindung. Sha'ima begann nun sich darauf zu konzentrieren ihre Macht in sich zu bündeln und ihn dann damit zu versorgen. Zuerst lief es richtig gut, bis er es wirklich Schafte eine Verbindung aufzubauen, ab dann musste sie sich anstrengen die gebrauchte Macht zu bündeln.
Die Realität verschwand so langsam und unscheinbar das sie es zuerst nicht wirklich mit bekam. Doch nach einiger Zeit wurde es ihr immer mehr bewusst das sie nur ein stummer Zuschauer war. Sie spürte auch Anraeth Präsenz aber er war nicht der einzige, da war noch eine andere deutlich stärkere Macht. Ihre Vermutung war das es sich hier um die Person handelte mit der sich Anraeth verbunden hatte. Sie waren wenn sie das richtig deutete im Rat Saal der Sith, die Person in der sie Steckten stritt sich gerade mit einem anderem Darth. Sie scheinen unterschiedlicher Meinung darüber zu sein wie man eine Welt am besten einnehmen sollte. Sie hörte die Worte die Gesprochen wurden und sah was er sah aber sonst war da nichts. Die Szenerie änderte sich öfters eine Frau die Ihr selbst sehr ähnlich sah tauchte öfters darin auf, sie schien auf den Namen Kali zu hören. Noch dazu schien sie die Frau des Darth zu sein mit dem sich, in wem auch immer sie steckten, zuvor gestritten hatte.
Für sie war das alles sehr verwirrend. Diese Frau schien eine Verhältnis oder Liebelei mit dem Widersacher ihres Gatten zu haben.
Das obwohl sie mit ihrem Mann ein Kind hatte, es war wenn sie es richtig schätze gerade mal einige Wochen alt.
Als ihr Mann es raus fand das sie ihn Betrog wollte er sie Töten aber sie Schafte es mit Hilfe ihres Liebhabers zu fliehen. Samt dem Säugling wie es den Anschein hatte.
Aber was dann kam schockte Sha'ima mehr als sie erwartet hatte. Sie sah die Frau die ihr so ähnlich sah dabei wie sie das Kind einem Jedi überantwortet.
Die Worte die sie dabei Hörte waren das was sie eigentlich aus der Fassung brachte.
*Sorgt dafür das Sie sicher vor meinem Mann ist. Versprecht mir das sie nicht seinen Fußstapfen als Sith Folgt. Ich möchte das Sha'ima eines Tages als Jedi vielleicht sogar ihren Vater ausschaltet. *
Das ganze brachte sie so aus dem inneren Gleichgewicht das die Verbindung anfing schwächer zu werden. Sie Schafte es nicht mehr die Nötige Konzentration aufzubringen. Das letzte was sie sah war wohl der Tod ihrer Mutter durch ihren Vater.

Ihr war nicht bewusst gewesen das sie auf die knie gesunken war. Mit einem schlag war sie wieder im jetzt und hier, das machte es nicht wirklich leichter das ganze zu verarbeiten.

Sie sah Anraeth an der sie wohl genau so verwundert ansah wie sie ihn. Nur das in seinem Blick noch etwas mehr lag als bloße Verwunderung.
< Mein Vater liebte deine Mutter und sie ihn.>
Mehr als ein noch etwas zögerndes nicken Schafte sie nicht als Reaktion auf seine Feststellung.
< Ich habe seine liebe zu deiner Mutter gespürt und den Hass auf deinen Vater. >
Nun sah sie ihn etwas verdutzt an.
< Gefühlt? Ich habe nur gesehen und gehört aber gefühlt habe ich nichts. >
< Ich aber …..> Nun sah er sie wieder so an.
< Und ich verstehe seine Gefühle zu eurer Mutter, ich habe die selben für euch.>
Sha'ima sah ihn fast erschrocken an, sie hatte nun mit fiel gerechnet aber nicht mit dieser aussage. Es breitet sich nun eine unangenehme stille zwischen ihnen aus.
Sie wusste wirklich nicht was die darauf antworten sollte, zugegeben sie mochte ihn wahrscheinlich sogar mehr als sie sollte oder es gut war aber liebe war dafür eindeutig zu groß.
< Ich weiß das ihr nicht die gleichen Gefühle für mich habt, aber ich weiß auch das ich euch nicht egal bin. Sonst hättet ihr dem ganzen wohl nicht zugestimmt Oder? >
Er reichte ihr gleichzeitig seine Hand um ihr aufzuhelfen, Sha'ima zögerte noch eine Moment bevor sie, Sie annahm. Er zog sie auf die Füße und gleichzeitig in seine Arme. Es war vertrauter und angenehmer als es sollte. So standen sie eine kleine Ewigkeit zusammen, bevor er sie Küsste. Sie wehrte ihn nicht ab im gegen teil sie erwiderte seine Kuss.
< Das geht nicht, wir sollten uns beide auf unser Ausbildung konzentrieren nicht auf alberne Gefühle > Sha'ima hatte sich aus seiner Umarmung gelöst und lief einige schritte von ihm weg.
< Aber die Leidenschaft die ich für euch empfinde bringt mir mehr Macht. Warum sollte ich also etwas dagegen tun? Gebt es doch wenigstens vor euch selbst zu das ihr etwas für mich empfindet sonst hättet Ihr mir niemals gestattet euch zu küssen. >
Sie sah ihn für einen Moment Wütend an. Er hingegen grinste sie an, was es nur noch schlimmer machte. Eigentlich war das wirklich schlimme an dem ganzen das sie genau wusste das er recht hatte, sie konnte nicht sagen wann das passiert war aber sie empfand etwas für ihn.
Nur es jetzt vor ihm zugeben konnte sie nicht. Also machte sie sich für den Aufbruch bereit für den Rückweg nach Kaar City. Er wich ihr dabei nicht von der Seite auch wenn er nichts sagte spürte sie immer wieder seine Blicke auf sich.
Im Gegensatz zu ihr schien er das gesehene schon verarbeite zu haben, in ihr hingegen herrschte nun das reinste Chaos. Sie wusste nun mehr über sich selbst. Aber die gehofft Einsicht daraus blieb aus. Noch dazu hatte sie sich Verliebt..... er sah es als stärke für sich, Sha'ima hingegen war sich noch nicht so sicher ob es Stärke oder Schwäche bedeutet.
Je mehr sie sich sagte das es besser wäre ihn davon zu Jagen umso weniger wollte sie es tun. Etwas in ihr sagte ihr das diese Sache nur ärger bringen konnte. Aber aus irgend einem Grund war sie nun bereit den Preis zu zahlen. Etwas sagte ihr das es besser war für den Versuch zu Zahlen als es niemals versucht zu haben.






Als sie nun das Schiff ihres Meisters betrat hatte Sha'ima eine leise Vorahnung warum er sie ohne Umschweife zu sich hatte zitieren lassen. Sie hatte in den letzten Tagen ihr Studium schleifen lassen, noch dazu hatte sie keine Visionen mehr. Oder eigentlich doch sie hatte welche aber sie sah darin nichts als Nebel, dunkel und von einer Art der Macht durchdrungen die sie nicht verstand. Sha'ima schob diesen Umstand auf das innere Chaos das in ihr herrschte, sobald sich das wieder gelegt hatte sollten auch die Visionen einen Sinn geben.

Nun musste sie aber erst einmal zu ihrem Meister. Sie fand ihn auf der Brücke. Er wendete sich ihr nicht zu als sie hinter ihn trat und sich ehrfürchtig verbeugte.

< Was habt ihr mir zu Sagen Schülerin?>
<Meister ich bin verwirrt, wollt ihr etwas bestimmtes Wissen?>
< Haltet ihr mich für Dumm?> Die Veränderung war fast greifbar der Raum fühlte sich nun plötzlich eiskalt an, ihr war schlag artig bewusst wenn sie nun das Falsche sagte war das ihr ende oder zumindest würde es schmerzhafte folgen haben.
< Nein Meister …. ich …. >
< Ich habe von meinen Agenten Mitgeteilt bekommen das du dich lieber mit einem Andern dahergelaufenen Schüler vergnügst statt deine Studien vorzuführen und noch dazu hältst du es in letzter zeit nicht für notwendig dich bei mir zu melden >
Beim Gedanken an Anraeth lächelte sie kurz, es verschwand aber fast in dem selben Moment wieder als sie die darauf folgende Wut ihres Meisters Spürte.
< Dieses Grinsen wird aufhören oder ich wische es dir Persönlich von deinem Gesicht> Mit diesen Worten drehte er sich um. Sie konnte durch seine Maske sein Gesicht nicht sehen aber die Wut war fast greifbar.
< Ich habe versucht dich zu erreichen, statt aber meine Schülerin erreichte ich immer nur deine Crew. Du bist meine Schülerin du hast immer sofort zu reagieren wenn ich nach dir rufe. Nun ich erwarte noch immer eine Antwort, oder soll ich warten bis er hier ist. Den nach ihm habe ich auch schicken lassen. Nur vorab für dich, wenn mir die Geschichte nicht gefällt was ihr getrieben habt und warum werdet ihr beide Sterben. >
Zum ersten mal hatte Sha'ima angst vor ihrem Meister, bis jetzt war es Ehrfurcht und Respekt vor seiner Stärke gewesen nun war es Angst.
In diesem Moment spürte sie Anreath Anwesenheit die sich auf sie zubewegte. Auch er verneigte sich Respektvoll Vor ihrem Meister.
Das gespräch ging lange und ihr Meister verriet nicht durch die kleinste Geste ob er der Erzählung glaubte oder ob sie seinen Ansprüchen genügte.
Er glaubte ihnen die Erklärung, machte aber deutlich klar das sie sich voneinander Fernzuhalten hatte.
Anraeth erklärte er auch noch mal in aller Deutlichkeit das Sha'ima seine Schülerin war und somit sein Eigentum und er nicht duldete das derlei Ablenkungen ihre Ausbildung störten.
Das war vorerst das letzte mal das Sha'ima den Mann für den sie so verrückt es für sie selbst klang Gefühle hatte sah.
Sie sahen sich ab und an kurz bei Trainingskämpfen der Bruderschaft, ihn dort zu sehen machte es ihr nur noch schwerer sich an den Befehl zu halten.
Wochen vergingen, bis sie seinen Ruf spürte, er rief sie über die Macht wie ihr Meister es auch ab und an tat nur war Anraeth Ruf, schwächer fast nicht mehr wahrzunehmen. Doch präsent genug um Sie in Versuchung zu führen.

Sie rang mit sich selbst gab schließlich dem inneren Drängen nach und machte sich auf zu Anreath. Er war so voller Elan und Pläne an dem Tag als sie ihn traf. Er hatte in kurze seine Prüfung um in den Rang eines Lord´s der Sith erhoben zu werden in der Bruderschaft. Er wollte sich gut darauf vorbereiten aber zuerst wollte er mir ihr etwas klären.
Er fragte sie ob sie wenn sie auch ihre Prüfung irgendwann abgelegt hatte seine Frau werden wollte. Sha'ima nahm seinen Antrag an.
Sie würden Heiraten sobald auch Sie Lord war.
Die nächsten Tage verliefen dahingegen fast Ereignislos, wenn Kampftraining war Schaften es die beiden ab und an sich ein paar verbotene Minuten für sich zu stehlen.

Anreath´s Prüfung stand in wenigen Tagen an, das genaue Datum war noch unbekannt. Sha'ima ging gerade zu ihrem Meister der sie Gerufen hatte.
Als sie den Raum betrat wo ihr Meister gerade arbeitet ahnte sie noch nichts von dem was ab dann alles kommen sollte.
< Glaubst du wirklich das ich es nicht mitbekomme wenn du dich weiter mit diesem Schüler
triffst?>
Ihr Herz blieb stehen oder zumindest hatte sie das Gefühl.
< Meister ich....>
< Schweig > Sie verstummte sofort.
< Da du ihn getroffen hast bist du dir des Umstandes bewusst das er bald eine Prüfung haben soll >
Mehr als ein Nicken Traute sie sich nicht.
< Gut > die stimme ihres Meisters hatte nun wenn sie sich nicht irrte einen Amüsierten Ton.
< Ich habe eine Aufgabe für dich. Als strafe für das widersetzen gegen meinen Ausdrücklichen Befehl. Wirst du dafür sorgen das er den Tag seiner Prüfung nicht Überlebt, aber du wirst ihn nicht einfach Töten. Du wirst ihn vorher Brechen. Auch wirst du ihm einen letzten Kuss geben bevor er Stirbt. >
Sie sah ihren Meister geschockt an.
< Meister?...>
< Entweder du sorgst dafür oder ich beende dein leben vor seine Augen und dann Seins. Nun geh und bereite dich vor. Denk daran das versagen deinen Tod bedeutet und seit euch der Tatsache gewiss das ich euch für den ungehorsam lange auf den erlösenden Tod warten lasse. >
Mit dieses Worten lies er sie stehen und ging wieder der Forschung nach die er bei ihrer Ankunft kurz unterbrochen hatte.
Sha'ima verneigte sich zum abschied und ging, wohin sie ihre Füße sie trugen wusste sie nicht. In ihr war das reinste Chaos. Wie sollte sie diese Aufgabe erledigen? Wie sollte sie den Mann den sie liebte umbringen?
Zum ersten mal in Ihrem Bisherigen Leben ging es ihr aufgrund von Gefühlen die sie hatte schlecht, die Vorstellung Anraeth leben beenden zu müssen oder selbst zu sterben ließen ihr keine ruhe ich verstand raste um eine Lösung zu finden. Je mehr sie überlegte umso deutlicher wurde ihr klar das es nur einen weg gab wenn sie überleben wollte.
Sie musste den Befehl ihres Meisters ausführen. Durch Ihn hatte sie Wissen und Macht erlangt und wenn sie mehr Macht erlangen wollte musste sie den Befehl ausführen und daraus lernen.
Die Meditation half Ihr nun doch langsam sich zu sammeln. Das brennen in ihrer Brust das sich mit erhalten des Befehls, oder besser gesagt die Strafe für die Missachtung des Befehls oder Verbots ihres Meisters eingestellt hatte wurde langsam zu einer eisigen Gefühl.
Sie würde auch das Überstehen, auch wenn es sicher einige Narben hinterlassen würde. Nicht die sichtbaren aber die von der Sorte die selbst nach Jahren wieder aufbrechen konnte wenn man nicht aufpasste.

Eigentlich sollte sie mit dem Befehl kein Problem haben, sie hatte doch auch kein Problem gehabt die Leute die sie lange zeit als Familie gesehen hatte auszulöschen. Im gegen teil es hatte ihr sogar vergnügen bereitet.

Es war egal darüber nachdenken eigentlich nicht mehr nötig, Sha'ima wusste was sie tun musste und war bereit das zu tun. Sie wollte Mächtiger werden und wenn das der weg war dann würde sie ihn gehen.
Ihr Entschluss geriet auf dem Übungsplatz auf den sie Zittert wurde wieder ins wanken als sie auf dem weg dorthin auf Anraeth traf der wohl auch dort hin kommen sollte. Er setzte seine Maske ab während sie neben einander den weg entlang gingen und lächelte sie an. Ihr fiel es im ersten Moment schwer es zu erwidern. Sie war froh das sie in dem Moment den Platz betraten wo ihr Meister auf sie beide zu warten schien. Es waren noch andere anwesend aber Sha'ima nahm sie nur am Rande wahr.
Sie gingen gemeinsam auf ihren Meister zu und verneigten sich. Bevor sie aber beide die Mitte des Platzes wieder verlassen konnten befahl ihr Meister Anraeth stehen zu bleiben.
Sie ging darum alleine vom Platz, noch ehe sie die stelle erreicht hatte wo sie stehen wollte hörte sie hinter sich einen Kampf ausbrechen.
Panik stieg in ihr auf als sie sich schnell umdrehte und sah das ihr Meister auf den Schüler losgegangen war. Anraeth Schafte es nur mit mühe den dauernden angriffen des Darth nicht sofort zu erliegen.
Ihr Meister schien ihn nun doch selbst Töten zu wollen, ein teil von ihr war erleichtert bei dem Gedanken es nicht tun zu müssen.
In dem Moment krachte Anraeth gegen eine Wand und landete dann vor dieser auf den knien. Aufstehen konnte er nicht mehr wirklich da Darth Nagork dunkle Tentakel oder schlingen beschwor die sich um die arme und Beine von Anraeth schlangen und ihn so bewegungsunfähig machten. Sie schienen ihm aber auch die Energie zu entziehen. Sie spürte die dunkle Kälte die von ihnen aushing auch noch dort wo sie stand.
Anraeth warf ihr einen Hilfe suchenden Blick zu. Dieser entging auch ihrem Meister nicht. Das nächste was sie spürte war Kälte die sie umschlang, ihr versuchte die macht zu entziehen. Eine dieser ranken hatte sich auch um ihre kehle geschlossen.
Sha'ima wurde davon so überrascht das ihr nur noch blieb nach Luft zuschnappen und versuchen so lange stand zu halten wie sie konnte. Schon nach wenigen Sekunden, auch wenn ihr es wie stunden voller Anstrengung vorkam sank sie in die knie und war kurz davor das Bewusstsein zu verlieren. Dumpf nahm sie noch das um sie herum war, jemand schien etwas zu brüllen und dann sauste etwas heißes sehr nahe an ihrem Hals vorbei. Die schlingen dort zerbarsten in dem Moment, sie schnappte hektisch nach Luft als ihr klar würde das es ein Lichtschwert gewesen sein musste.
Anraeth hatte sich aus Wut über den angriff ihres eigenen Meisters auf sie geschafft zu befreien und hatte statt sich selbst zu retten seine Waffe geworfen um sie zu retten.
Nachdem ihr Meister nun von ihr abließ Schafte sie es auch wieder auf die Füße, Sha'ima glaubte nun würde ihr Meister zum letzten schlag gegen Anraeth ausholen. Aber das tat er nicht er lies ihn gewinnen. Sie traute ihren Augen nicht.
Noch dazu stimmte er Anraeth zu ihm zu helfen bei der Aufgabe die er bekommen hatte um sich als würdig zu erweisen den Titel Lord zu bekommen.
Ihr Meister lies sie wissen das sie auch mitzukommen hatte, den sie könnte dort sicher auch noch etwas lernen und ihren teil dazu beitragen.
Mehr als ein stummes nicken bekam sie nicht zustande als ihr klar wurde da ihr Meister da genau so geplant hatte.
Nein er würde nicht zulassen das sie sich um ihre Strafe drückte. Sie reisten zusammen nach Dromund Kaas um dort im Tempel Anraeth zu unterstützen einen alten Sith Geist in sich zu binden.

Dort angekommen bereitete sie das Ritual vor und Anraeth begann den Geist zu rufen. Ihr Meister sollte ihn eigentlich mit seiner Macht unterstützen damit er den Geist in sich binden konnte, statt dessen sah er zu wie Anraeth mit schmerzverzerrtem Gesicht in die knie sank.
Nun Blickte er sie an, ihr war klar was das bedeutete.

Sie ging rannte zu Anraeth und half ihm wieder auf die Beine. Er blickte sie dankend an, um diesen Blick nicht mehr sehen zu müssen legte sie ihm ihre Lippen für einen letzten Kuss auf seine.
< Du bist schwach und hast es nicht verdient mich zu haben. Glaubst du wirklich ich hätte dich geheiratet ? Ich sorge nun dafür das du meine Ausbildung nicht mehr Störst, ich will Stärke da kann ich dich und deine Schwäche nicht gebrachen. >
Nachdem sie deutlich das entsetzten in seinen Augen gesehen hatte, aktivierte sie eines ihrer Lichtschwerter welches sie auf Bauch Höhe zischen ihnen beiden hielt. Er sah sie mit erschrocken aufgerissenen Augen an.
Sie deaktivierte es wieder während sie einige schritte zurückwich. Er sank vor ihr zusammen, der Sith den er eigentlich in sich binden wollte übernahm nun immer mehr Besitz von ihm.
Der Sith ein Darth Thyríon ging einen Handel mit ihrem Meister ein wenn der ihm half sich diesen Körper einzuverleiben.
Dafür war er bereit der Bruderschaft als Lord zu Dienen mit seiner Macht und dem Wissen aus den Jahrhunderten.

Sha'ima spürte deutlich wie Anraeth immer mehr verschwand, er kämpfte nicht mehr dagegen. Als die Präsenz von Thyríon die von Anraeth gänzlich verschluckte, fühlte sie nichts mehr. Der von ihr erwartete Schmerz blieb aus. Etwas tief in ihr hatte sich verändert, sie war sich nicht sicher was es war.
Aber ihr unbändiges verlangen nach Macht war stärker als je zuvor.

Anraeth´s Meister Darth Cehino war nicht begeistert von dem Ableben seines Schülers. Er drohte das es Konsequenzen haben würde, da Darth Nagork der Forderung Sha'ima an ihn zu übergebe damit er an ihr ein Exempel statuieren konnte nicht nachgab. Den in den Augen ihres Meisters hatte sie keinen Fehler gemacht. Es kam zu einer angeheizten Diskussion zwischen den Darth´s, welche darin endete das Darth Cehino ihr drohte das er sie finden würde wenn ihr Meister mal nicht in der nähe war. Ihr Meister bat sie in dem Fall mit ihm genau so zu verfahren wie mit seinem Schüler.
Auch gab er Lord Thyríon die Anweisung da ein Auge drauf zu haben den Sha'ima habe schließlich den weg dafür geebnet das er den Körper hatte übernehmen können.
Sha'ima zog sich zurück um ihre liegengebliebenen Studien wieder voran zu treiben. Ihr Meister hatte ihr gestattet mit seinem Holocron zu arbeiten und um das zu können musste sie erst noch einiges Wissen sammeln. Damit sie das wissen was darin steckte auch macht bringend nutzen konnte. Wenn ihr Meister nach ihr verlangte war sie da und lernte alles was er bereit war mit ihr zu teilen. Nebenbei vertiefte sie ihr Studium um alles was mit der Macht zu tun hatte. In ihren Kurzen Arbeitspausen schlief sie oder Meditierte, in beiden Fällen hatte sie wieder Visionen.
Die Dunkelheit verzog sich der unheimliche macht erfüllte Nebel verdunkelte nicht mehr alles, er lauerte wischend zwischen den Sanddünen die sich so weit wie ihr blick reichte erstreckten. Es gab somit nur einen weg den sie beschreiten konnte. Sie spürte die Präsenz ihres Meisters in der Vision, nicht wie sonst direkt hinter ihr sondern irgendwo in der ferne dort wo der weg sie wahrscheinlich hinführte. Hinter ihr war eine andere Macht ihr bekannt aber sie wusste nicht von wem. Bei jedem versuch sich umzudrehen und es zu erkennen verflüchtigte sich wer oder was auch immer diese Macht darstellte wie Rauch. Und egal wie weit sie lief an ihr ziel schien sie nie zu kommen.
Nach diesen Visionen fühlte sie sich stets ausgelaugt, als ob sie einen Tag lang mit Kampftraining verbracht hätte.

Sie zerbrach sich den Kopf über die Bedeutung aber ihr blieb die Wahrheit hinter dem ganzen nach wie vor verschlossen. Darum suchte sie Rat bei ihrem Meister. Sie fand ihn auf seinem Schiff, sie war nicht überrascht das er sie schon erwartete. Er teilte ihr mit das er eine Alte Freundin gebeten hatte sie bei dem verstehen ihrer Visionen zu unterstützen. Sha'ima sollte auf seinem Schiff warten bis sie ankam. Um dem treiben immer hektischen treiben auf dem Großen Schlachtschiff aus dem weg zu gehen zog sie sich in einen der Übungsräume zurück und versuchte etwas ruhe in der Meditation zu finden. Etwas holte sie nach kurzer zeit zurück, jemand der die macht nutzte war auf das Schiff gekommen, aber ihr Meister war nicht dabei.
Etwas daran war merkwürdig egal wie sehr sie versuchte herauszufinden wie stark die Person war blieb ohne Erfolg, es war als ob sie nur ein Schatten war.
Sha'ima ging nun auf die Präsenz zu die sie spürte, ihr weg führte sie gerade von der Brücke Richtung Lift als aus dem selbigen eine Frau trat.
Ihr alter konnte man nicht einmal schätzen, das einzige was man definitiv über sie sagen konnte war das sie Alt und grün war.
< Ah die kleine Schülerin des Meisters >
Sha'ima verneigte sich da sie davon ausging das es sich hier um die Dame handelte von der ihr Meister geredet hatte.
< Du hast also Visionen und verstehst sie nicht? >
< So ist es Mein Lord. >
< Du weist das in dieser Gabe viel Macht liegt, damit könntest du es einmal zu den Mächtigsten in der Galaxie schaffen. Aber dazu musst du lernen die Visionen zu kontrollieren nicht das sie dich kontrollieren. >
Sie redeten eine weile nur wirklich weiter half es Sha'ima nicht zumindest nicht in dem sinne wie sie es erwartet hatte. Sie solle lernen sich in den Visionen frei zu bewegen ohne das geschehen darin zu ändern.
Genau so schnell wie sie aufgetaucht war verschwand sie schließlich wieder, kurz darauf kam ihr Meister zurück. Sie konnte aber an der Ausstrahlung seiner Aura merken das etwas in beunruhigte oder zumindest wütend machte.
< Meister was ist vorgefallen? >
< Das mit der Hilfe die ich dir besorgen wollte hat sich so eben erledigt, sie wurde auf dem Weg zur Fähre ermordet. Sie kam nie auf der Flotte an. Also müssen wir nun selbst schauen was deine Visionen bedeuten. >
Nun war Sha'ima mehr als verwirrt, hatte sie nicht gerade mit dieser Frau gesprochen oder überkamen sie die Visionen nun schon im Wachen zustand?
Sie war sich nicht sicher ob sie nun die Vision nicht mehr von der Wahrheit unterscheiden konnte oder nicht.
< Meister? Es war aber eine Frau hier die sich als die Traumdeuterin ausgab.>
< Wer war es und wie sah sie aus?>
< Ich glaubte es sei die Traumdeuterin und eine alte Frau Grün, ich kann mich an ihr aussehen nicht erinnern es ist als ob sie in Nebeln gehüllt war, obwohl ich sie deutlich vor mir sah konnte ich nichts genaues erkennen. >
< Mhh …. das kann eigentlich fast nicht sein. Aber ich kenne nur eine Person die so etwas zu standen bekommt. Eine sehr alte Feindin von mir. Ich bin ihr bei der letzten Begegnung nur knapp entkommen und dachte sie sitzt auf dem Planeten fest. Sie ist fast so alt wie die macht selbst. Man könnte sie fast als eine Sith Gottheit bezeichnen oder zumindest tut sie das gerne von sich selbst. Das gefährliche an ihr ist ein rotes Pulver das Süchtig macht aber gleichzeitig auf unsere Macht Einfluss hat. Wenn du es einatmest kannst du keine Macht mehr nutzen und nach ca. 3 Tagen bist du Körperlich abhängig davon. Sie ist eine wirklich gefährliche Person, du versuchst den Sinn deiner Vision heraus zu finden, während ich mich um das auftauchen dieser Person kümmere. Ich werde dich zu gegebener Zeit Rufen und erwarte dann Ergebnisse.>

Sha'ima verbeugte sich und zog sich dann zurück um darüber zu meditieren, als ihr das nichts Brachte beschloss sie nach Korriban zu reisen und in alten Büchern mehr über die Vision Deutung zu lernen.
Wie lange sie schon auf Korriban war konnte sie nun selbst nicht mehr genau sagen, wenig bis kein Schlaf ließen die Tage einfach so in ineinander fliesen.
Lord Thyríon suchte sie auf Korriban auf, er wurde von ihrem Meister geschickt da er durch ein Attentat auf ihn nicht in der Lage war zu reisen oder sich selbst zu melden.
In Sha'ima baute sich immer mehr Zorn auf, wer hatte es gewagt Ihren Meister anzugreifen und noch dazu auf eine Hinterlistige Art und weise, wie ihr Thyríon berichtete. Er befahl ihr sich Aufbruch bereit zu machen und mit ihm nach Alderan zu fliegen. Dort wollte sich Darth Nagork Mit ihnen Treffen. Die Reise nach Alderan verlief ereignislos.
Auf dem Weg zu den Koordinaten an denen sich Darth Nagork mit ihnen treffen wollte geritten sie in einen Schneesturm beim überqueren eines Passes und mussten sich eine Höhle als Unterschlupf suchen.
Nun saßen sie fest zumindest bis das Unwetter sich gelegt hatte.
Sie musterte Lord Thyríon als sie sich gegen über an einem Kleinen Feuer gegen die Kälte saßen.
< Würdet ihr mir etwas Verraten?>
Thyríon schien von ihr aus seinen eigenen Gedanken gerissen worden zu sein.
< Kommt darauf an was ihr vor habt zu fragen. >
< Habt ihr den Tod Anraeth miterlebt, seine Gedanken und Gefühle in dem Moment? Oder war er einfach nur da und dann nicht mehr? >
Er schien überrascht über ihre Frage.
< Ihr wart es doch die ihm den Tod gebracht hat und das obwohl wenn ich das richtig mitbekommen habe er Euer Verlobter war. >
Sha'ima musste tief durch atmen um Thyríon nicht offensichtlich zu verraten was in ihr vorging.
< Ja so war es, wir sind uns nähergekommen aber mein Meister hatte uns verboten uns zu sehen, da wir es Trotzdem taten mussten wir mit einer Strafe rechnen.
Seine war der Tod und meine das ich es war die Ihn Töten sollte. >
< Und ihr habt den Befehl eures Meisters ausgeführt, interessant. Eure Ergebenheit eurem Meister gegenüber stellt ihr sogar über eure Gefühle. >
< Mein Meister hat mich noch nie Falsch geleitet. Beantwortet ihr nun Meine Frage?>
< Gern aber ich kann es euch auch zeigen. Es kostet euch allerdings einen Teil eurer Macht. Dies Dürfte euch aber nicht abschrecken oder? >
< Nein tut es nicht. >

Also begann Lord Thyríon ein Ritual zu wirken damit Sha'ima miterleben konnte was er miterlebt hatte von Anraeth's Tod.
Um sie herum begann alles zu verschwimmen, bis sie nichts mehr als Dunkelheit wahrnahm. Vor ihr begann erst schemenhaft dann immer deutlicher ein Geist zu entstehen den sie nicht wirklich erkennen konnte. Daneben stand plötzlich Anraeth, er schien zu versuchen den Geist zu binden.
Ich schaffe es alleine nicht. Warum hilft mir Darth Nagork nicht? Sie konnte seine Gedanken hören.
Auch Thyríon konnte sie hören, sie dröhnten durch die Dunkelheit. Anraeth hingegen wurden immer leiser.
Sha'ima ….ich wusste das sie mir hilft.
Nun konnte sie ihre Worte hören leise eindringlich nachhallend.
Wieso verrät sie mich. Ahh .... Nein … das kann nicht sein sie liebt mich das weiß ich.
Ihr Meister …. seine Aura zeigte deutlich das Gefühl von Zufriedenheit.
Ah Sha'ima du bist also bereit mich zu opfern für die Macht, das war schon immer etwas das mir an dir gefallen hat deine Macht.
Aber sag nicht das ihr nie vorhattet meine Frau zu werden.
Nun gut ihr wollt meine Tod, dann gebe ich euch frei und hoffe das ihr einen Mann findet der eurer Schönheit und Stärke gerecht wird.
Mit diesen Gedanken lies er sich in die Knie sinken und begann zu Verschwinden.
Sha'ima würde abbrubt wieder in die Realität befördert, was sie auf die knie sinken lies. Sie war erschöpfter als sie selbst erwartet hatte.
< Ihr solltet euch ausruhen morgen müsst ihr auf alles gefasst sein. >
Sie nickte nur und beschoss der Empfehlung nachzukommen.

Auf ihrem Weg aus der Höhle begegnete ihr Lord Thyríon, der sie mit einem merkwürdigen Blick musterte. Wahrscheinlich war er verwundert dass sie noch lebte, in einem Kampf gegen jemanden der ihn so leicht außer Gefecht gesetzt hatte.

Sha'ima warf ihm nur ein kurzen Blick zu und ging schweigend an ihm vorbei. Sie hatte nicht vor ihm zu zeige wie schwer ihr dieser Kampf wirklich zugesetzt hatte, wenn sie ehrlich zu sich selbst war würde sie in diesem Zustand sogar gegen einen Padawan verlieren. Es war egal sie würde bis zu ihrem Meister kommen ohne Hilfe zu brauchen.

Erst nach einer Weile bemerkte sie dass Thyríon ihr folgte.

Wie konnte es passieren dass sie das nicht bemerkt hatte? Sie musste den Rest ihrer Kraft zusammen nehmen und mehr auf ihre Wachsamkeit achten, momentan war sie ein leichtes Ziel und das letzte was sie wollte war Thyríons wohlwollen ausgesetzt zu sein falls sie Hilfe benötigen sollte.

Erst im Schiff auf dem Weg zum Kreuzer ihres Meisters lies sie die größten Wunden versorgen. Sie würde auch diese Wunden überstehen, was man von dem Medic - Droiden allerdings nicht sagen konnte.

Sie beschloss zu meditieren, um ihren Hass und die Wut nutzbringender einsetzen zu können als mit der Zerstörung von Droiden, auch wenn diese es wagten ihr im Weg zu stehen.

An Bord des Kreuzers erwartete sie Ihr Meister schon ungeduldig, was Sha'ima schon beim ersten Schritt auf das Schiff deutlich spürte, es war fast wie ein Knistern in der Luft, das sogar die unbegabtesten Machtanwender sofort spüren würden. So aufgeschreckt wie die Mannschaft wirkte, konnten auch sie diese Stimmung wahrnehmen.

Ihr Weg führte sie direkt zu ihrem Meister. Keiner musste ihr sagen wo sie ihn finden konnte, sie musste einfach der Macht folgen.

Als Sie sich vor ihm verneigt hatte und wieder aufsah, musterte er sie mit einem Blick den sie nicht einschätzen konnte.

Nach dem Sha'ima ihrem Meister das Schwert überreichte, zeigte sich in seinen Augen kurz so was wie Freude. Sie bezweifelte dass es wegen ihrem Überleben war, sondern eher durch die Tatsache das eine Schülerin dies vollbracht hatte und welche Schmach das für den Besiegten darstellte.

Sein darauf folgendes Schweigen machte sie nervös, nach einiger Zeit lies er sich dann von ihr erzählen was passiert war. Lord Thyríon konnte nur einen Teil der Abläufe bestätigen, da er ja außer Gefecht gesetzt worden war. Nach dem ihr Meister sich alles angehört hatte schwieg er erneut einige Zeit.


In ihr jagten alle mögliche Gedanken umher, war er nicht zufrieden? Hatte er mehr erwartet? Aber warum bestrafte er sie dann nicht für ihr versagen? Oder war er zufrieden oder gar überrascht das sie überlebt hatte, bei einer derartigen Gegnerin?

Warum schwieg er ???

Etwas änderte sich in seinen Zügen, es war ihr aber immer noch nicht möglich diese zu lesen. Sein Blick war nun direkt auf sie gerichtet, was sie in die Knie zwang. Ob er die Macht dazu benutze oder ob es nur die Intensität des auf sie gerichteten Blickes war, war ihr nicht bewusst.

< Dieser Kampf zeigt mir das du bereit bist, du bist stark und weißt gut mit der Macht umzugehen. Darum wirst du ab heute den Titel Lord tragen. Ich erwarte nun noch mehr.>

Sie senkte nur den Kopf als Zeichen das sie seine Worte sehr deutlich verstanden hatte und auch deren Bedeutung.

Kurze Zeit später erhob sie den Kopf wieder.

< Meister ich danke euch für diese Ehre und werde euch nicht enttäuschen >

< Das will ich hoffen, du weißt was versagen bedeutet. Ich werde mich nun wieder meinen Studien widmen und darum einige Zeit fort sein. Aber glaube nicht das ich deswegen nicht mehr mitbekomme was hier vor sich geht. >

Sha'ima nickte und entfernte sich dann, nun war sie Lord. Nun konnte sie selbst Schüler ausbilden - aber sie entschloss sich damit noch zu warten. Erst ein mal wollte sie ihre eigenen Studien weiter führen. Es gab noch einige Dinge die im Verborgenen lagen, die sie für sich aufdecken wollte.

Bücher, Schriftrollen und Aufzeichnungen das war alles was Sha'ima in den nächsten Tagen oder besser Monaten zu Gesicht bekam.

Der erste Versuch ein Ritual zu vollziehen, oder besser die Macht in so weit zu nutzen dass sie einem gestattete Erinnerungen aus frühster Kindheit wieder ins Gedächtnis zu rufen, endete in einem Desaster. Das einzige was sie davon hatte, waren ein demolierten Raum und eine Woche mörderische Kopfschmerzen. Ein Grund für das verpatzte Resultat war bei ihr selbst zu finden. Die meisten dieser Rituale brauchten Geduld - etwas was woran es ihr schon immer mangelte. Auf diesem Weg kam sie nicht vorwärts, weder was ihre Vergangenheit anging noch ihre Ziele für die Zukunft. Wenn sie in der Bruderschaft aufsteigen wollte, musste sie stärker werden und dies auch beweisen.

Darth Thyrion

Er war alt und mächtig und man konnte dies sicher nutzen. Er würde ihr gegenüber wahrscheinlich sehr misstrauisch sein, schließlich wusste er aus erster Hand was Antraeth zugestoßen war.

Gleichzeitig war er aber auch der einzige ohne gefestigten Stand in der Bruderschaft und somit auf Verbündete angewiesen. Noch dazu war er eines der Mitglieder in der Bruderschaft das nur sie schwer einschätzen konnte und dessen Ziele im Dunkeln lagen.

Er kam ihr allerdings zuvor und bestellte sie zu sich. Er wollte ein Ritual wirken, nach einigem hin und her willigte sie ein. Sie war sich nicht sicher ob sie ihm vertraute aber sie war sich sicher das er ihr einen Weg zu mehr Macht bieten konnte und auch ihre schon vorhandene besser zu verstehen.


Selbst eine Woche nach dem Ritual tat ihr noch alles weh und diese verwirrenden Bilder schossen ihr ständig durch den Kopf. Rituale, Dunkle Beschwörungen, genetische Daten und dann Feuer der beißende Geruch von verbrennendem Fleisch. Aber alles lag in einer Art Nebel, sie konnte keines dieser Bilder oder waren es Erinnerungen genau betrachten.

Darum entschloss sie nach Korriban zu reisen und dort in bei den abgelegeneren Gräbern zu meditieren, diese strahlten für sie eine dunkle Ruhe aus, die ihr so hoffte sie, die nötige Ruhe brachten um bei ihrer Meditation endlich Ergebnisse zu erzielen.


Es hier viel, wirklich sehr viel leichter klare Strukturen in die Bilder zu bekommen, dabei driftete sie unbeabsichtigt mehr aus der Realität ab als sie es beabsichtigt hatte. Sie nahm nur noch weit entfernt wahr was um sie herum passierte.

Ihr Körper brach durch eine schon halb zerfallene Mauer, das beendete die Meditation und alle gewonnen Kenntnisse waren fast augenblicklich wieder verschwunden.

Aber was war passiert?

Der Moment, den sie brauchte um zu realisieren was sie da gerade getroffen hatte und somit durch die nächste Wand geschleudert hatte, nutze ihr Widersacher um sich aus den Schatten zu lösen und sie höhnisch anzulachen.

< Ich habe noch eine Rechnung mit euch offen und ich möchte nun das ihr eure Schuld bezahlt. >

Sha'ima stand mittlerweile wieder und zog ihre Waffen. Alles ihn ihr freute sich. Kampf - das war es was sie nun wollte.

< Eine Schuld ? > Sie lachte leise vor sich hin, was ihren Gegner wütend machte.

< Euch geht es doch mehr um euer gekränktes Ego weil ihr den Schüler, der in euren Augen zu großem bestimmt war, verloren habt noch bevor er Lord wurde. Euch geht es nicht um Antraeth sondern um euren angekratzten Stolz, das einer eurer Schüler so schwach war.>

In diesem Moment wurde sie von einem Machtblitz getroffen, er erwischte sie allerdings nicht ganz, es gelang ihr dem größten teil auszuweichen, getroffen wurde lediglich ein Teil ihres Gesichts.


Nun ging sie selbst zum Angriff über, der Kampf dauerte länger an als sie erwartet hatte. Es gab für sie zum Schluss nur noch eine Möglichkeit zu gewinnen, alle Energie in einen letzten Angriff zu legen. Sonst würde sie bald keine Macht mehr haben um sich gegen ihn zur Wehr zu setzen, sie war zwar mehr als gut was den Kampf anging, aber er war ihr allein durch die Macht welche er besser beherrschte, ebenbürtig. Auch die Verletzungen, die sie bis jetzt erlitten hatte, machten es ihr zunehmend schwerer seinen Attacken auszuweichen.

Dieser Letzte Zug würde nun entweder sein oder ihr Ende bedeuten.

Sie warf eins ihrer Lichtschwerter - während er das abwehrte griff sie ihn erneut an. Dabei drehte sie ihn so das er mit dem Rücken zu ihrem auf dem Boden liegenden Schwert lag, welches sie dann durch die macht zu sich zurück holte und dabei aktivierte. Sie versuchte dies unterdessen durch andere macht Angriffe zu verschleiern. Darth Cehino bemerkte zwar was sie vorhatte aber erst als es zu spät war. Er wurde von ihrem Schwert getroffen. Nun nutze sie ihre andere Waffe um ihn endgültig zu erledigen. Eigentlich hatte sie gehofft den letzten Streich mehr genießen zu können - aber sie musste schnell handeln um nicht womöglich doch noch die Unterlegene zu sein.

Darum nutze sie seine Verwirrung durch den Treffer um ihm die Hand ab zu schlagen, mit der er meist sein Doppellichtschwert führte, da er es in dieser gerade hielt um zum nächsten schlag auszuholen. Dabei riss sie ihm mit der Macht seine Maske vom Gesicht, da sie ihm in die Augen sehen wollte wenn er starb. Den Hass und die Verwirrung ober seine Niederlage wollte sie um nichts verpassen als sie ihm ihr Lichtschwert, etwas höher als bei Anraeth, in den Körper stieß und es ohne großen Kraftaufwand nach oben zog.


Sie ließ die Leiche einfach dort liegen, sie nahm nur sein Schwert an sich und verließ Korriban wieder.

Es zog sie an eine der unzähligen Fronten die das Imperium momentan hatte, die Unruhe in ihr forderte Blut und Leid. Auf dem Weg dorthin lies sie ihre Verletzungen weitestgehend versorgen. Sie hoffte das sie danach genug innere Ruhe aufbringen konnte um Licht in die verwirrende Dunkelheit ihrer Gedanken zu bringen.

Wochen nach diesen ganzen Vorfällen kehrte sie nach Dromund Kaas zurück um ihre Studien weiter zu bringen. Nun wollte sie auch endlich herausfinden was Darth Thyrion eigentlich vorhatte und wieweit sie einen Vorteil daraus ziehen konnte - und was noch wichtiger war, konnte er sie wirklich Mächtiger machen, wie er es gesagt hatte?
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Der Weg einer Schülerin (Sha'ima)
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