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 Futilities End (Star Trek Online)

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Sha'ima



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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:48 pm

Kapitel 26

Auf Deep Space 9 angekommen, stand ihr eine dreistündige Sitzung mit einigen Delegierten von Defera und anderen sich zu wichtig nehmenden Personen bevor.Es war sehr schwierig dem Admiral den Rücken frei zu halten, besonders nach den neusten Vorkommnissen, über die sie noch nicht mal unterrichtet worden war. Ihr blieb nur es abzustreiten und es als Gerüchte darzustellen, gestreut von Leuten die neidisch auf die Arbeit und die Erfolge des Admirals seien.Eigentlich hätte sie ihn ans Messer liefern sollen. Nur wäre sie damit auch aufgeflogen und ohne eine Versicherung da auch wieder sicher raus zukommen, war sie nicht bereit dieses Risiko zu tragen. Das sollte sie aber bald tun. Der Admiral veränderte sich schnell und nicht zum Guten.Man brauchte viel um sie einzuschüchtern, aber das was Sie ihn seinen Augen gesehen hatte als Sie auf Andoria waren, hatte selbst ihr Angst gemacht.
Etwas Grundlegendes hatte sich in ihm verändert, nur warum?
Was hatte ihn so verändert, das er nun seine Karriere und sein Leben nicht mehr als so wichtig ansah?

Nach der Sitzung - oder er einer Hinrichtung, so fühlte Bastet sich zumindest als Sie aus desem Raum trat, war ihr erster weg ins Quarks wo Sie sich einen Brandy bestellte.Sie musterte die Flüssigkeit in Ihrem Glas kurz bevor sie es in einem Zug leerte.

< So fühle ich mich nach manchen diplomatischen Treffen auch. >
Die Ihr bekannte Stimme schien unsicher. Bastet sah nicht auf sondern orderte zwei Aldeberan Whiskys.
< Wenn es das gewesen wäre. Es kam mir eher einer Hinrichtung gleich, das die Föderation so blutrünstig ist wusste ich bis jetzt noch nicht. >
<Bastet ich will mit dir über das was war reden?>
< Wupyy bitte. Du bist mein Freund ich will einfach nur nicht das du in die Schusslinie gerätst >
< Ach und was ich will ist egal? Und ich würde mich für dich in jede Schussliene werfen wenn es sein müsste. >

Nun drehte sich Bastet ihm entgegen.
< Genau das befürchte ich ja. Mit den Leuten, mit denen ich zu tun habe...> Sie schüttelt abwehrend den Kopf.
< Es wäre dein sicher Tod, wer hilft mir dann? >
< Ach dir geht es nur im das ?> Sie grinste.
< Natürlich ich bin was ich bin. -
Nein, du bist für mich wie ein Großer Bruder. Und den würde ich auch gerne behalten. >

Etwas in Wupyys Blick änderte sich und der Trank sein Glas aus.In dem Moment entdeckte Bastet etwas in den Schatten, in der Nähe einer Säule, leuchtende gelbe Augen.Aus dem Schatten trat aber eine Frau in mittleren Jahren, ein Hoch dekorierter Sternenflotten Admiral und ging auf Bastet und Wupyy zu.

< Guten Abend Cmdr. Lee schön das sie es einrichten konnten. > Sagte diese mit einem Zwinkern.
Wupyy drehte sich um und starte die Admiralin an, er schien verwirrt woher Bastet wohl diese hochrangige Person kannte.
< Ma´am, das ist Cpt. Reichen. > Sie nutzte den Nachnamen, den Wupyy sich aus einem unerfindlichen Grund zugelegt hatte.
< Die meisten nennen mich aber Wupyy, da ich den Nachnamen erst seit Kurzem habe. >
< Nun ich bin Admiralin Wuya, eigentlich bin ich auf K7 momentan. Dort habe ich Cmdr. Lee auch bei ihrem letzten Besuch kennen gelernt. >
Gordi grinste Bastet an.
< Und wir hatten eine Interessante Unterhaltung, die ich nur zu gerne fort führen würde. >

So begannen sie eine Unterhaltung die Stunden ging, eigentlich unterhielten sich Gordi als Wuya und Bastet als Lee, die meiste zeit und Wupyy stand daneben. Bis er schließlich etwas sauer oder beleidigt einen Abgang machte.
Wobei er zwei verdutzte Frauen im Quarks zurück lies.

< Was ist den nun mit ihm los. > Bastet starte auf die Tür.
< Keine Ahnung. > Gordi sah genau so verwirrt aus.

< Wir sollten unbedingt zusammen trainieren > Bastet schmunzelte bei diesen Worten. < Ich hab da noch mir Urd eine Rechnung offen. > Dabei strich sie ihr Haar nach hinten über die Schulter damit man ihre rechte Hals Seite besser sehen konnte. Dort war eine deutliche Narbe von den Klauen zu sehen.
< Durch die Energie ist die Haut zu sehr beschädigt das man sie ohne großen Aufwand von der Narbe befreien könnte. >

Gordi musterte die Narbe mit einem amüsierten Grinsen.

< Ja wir sollten zusammen Trainieren. >

So beschlossen Sie das noch heute Abend zu tun. Bastet bestellte bei einem der Ferengi eine Holosuite, zu ihrem Glück war gerade eine frei. In die verschwanden die Beiden nun.

Dort angekommen startet Bastet eine Trainings-Umgebung, ein alter Frachter. Dann packte sie Wuya am Hals und drückte sie unsanft gegen ein Schott.
< Nun wie ist die Flucht verlaufen ? >
Gordi grinste und veränderte ihre Gestalt, nun stand sie in ihrer turianischen Form vor Bastet. mit einem Schlag landete Bastet hart vor einigen Frachtcontainern.
< Der erste Teil verlief gut. Bis der Admiral mich erwischt hat. Zu erst wollte er mich bei der Flucht einfach erschießen. >

Bastet hatte sich wieder aufgerappelt und lief nun lauernd um Gordi herum, bevor sie zu einem neuen Angriff startete.

< Das scheint aber nicht so geklappt zu haben, du lebst noch. >

Sie wehrte den Angriff ab.

< Oh er hätte es fast geschafft, als ich in der Lounge fest saß hat er die Fensterfront gesprengt. Und mit einem Schuss dafür gesorgt das ich auch hinaus geblasen wurde. >

Bastet blieb mit erschrockenem Blick stehen, was Gordi sofort für einen Angriff nutze.

< Er hat was? Dabei hätte er selbst drauf gehen können. >

In dem Moment wurde sie von Gordi von den Füssen gerissen und lag nun unter Ihr.

< Das war ihm egal. >

Bastet versuchte mir den Händen ein ein rumliegendes Stück Metall zu kommen um sich damit von Gordi zu befreien. Was Ihr leider nicht ganz so gut gelang wie sie gehofft hatte.

< Mhh ihm scheint mehr am leben der Trill, als an seinem Eigenen zu liegen. Aber im Moment zweifel ich schon mal Grundsätzlich an seinem Geisteszustand. Eine Gefangenen auf der Flucht erschießen ist nicht
wirklich Sternenflotten konform. >

Gordi nickte und war nun für einige Momente unachtsam was Bastet sofort nutzte. Nach einiger Anstrengung lag nun Gordi unter ihr.

< So und nun will ich dich sehen. >

Die Person unter ihr wurde wieder kleiner und zierlicher.

< Ich muss sagen das fängt an mir zu gefallen. >

Gordi grinste zustimmend.

Sie kämpften noch eine Weile, während Gordi Ihre Formen variierten je nach Bastets Wunsch. Ihr gefiel es sehr das Gordi so brave das machte was sie von ihr verlangte. Und ihr gleichzeitig im Kampf den Sieg nicht einfach schenkte.Bastet musste sich gerade wieder gegen Urd geschlagen geben, sie stand an die Wand gedrückt mit Urd´s Krallen an ihrer Kehle. Wobei sie schwer atmend zu Gordi aufsah.

<Ok du hast dieses mal gewonnen. >
Gordi lies grinsend los, während sie
wieder in ihre eigentliche Gestalt wechselte. Bastet strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht dabei konnte sie den Blick einfach nicht von ihr abwenden. Da war es nun wieder dieses merkwürdige Gefühl.Was war das nur?
Sie konnte dem drang Gordi zu Küssen nun nicht mehr widerstehen, Gordi erwiederte ihn. Nur unwillig löste sie sich wieder von Gordi.

< Ich glaube wir sollten uns einen ruhigeren Ort suchen. >
Gordi nickte mit einem schiefen Grinsen fügte sie hinzu.
< Zu dir oder zu mir?>
< Eine gute Frage, ich glaube dich nehme ich mit zu mir und lass dich nicht mehr aus den Augen. >

So landeten die beiden bei Bastet in Ihrem Quartier. Was hatte diese Frau nur mit ihr angestellt, ging es Bastet durch den Kopf. Um die Wahrheit zu sagen es war ihr egal, ihr gefiel es.Ihre erste Liebe, etwas wogegen nicht mal sie sich wehren konnte.

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Sha'ima



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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:49 pm

Kapitel 27

Bastet stand mit einem Raktajino in der Tür zu ihrem Schlafraum, sie beobachtete die schlafende Gordi. Dabei musste sie schmunzeln, sie könnte Stunden da stehen und sie einfach nur beobachten. Diese Nacht war etwas außergewöhnliches, Bastet konnte es sich selbst nicht beschreiben oder erklären.

Sie war zufrieden, wirklich zufrieden, jetzt hier in diesem Moment, dabei machte sie gar nichts außer Ihre Gordi zu beobachten.

Ihre Gordi - wann war Sie zu dem geworden? Während sie darüber sinnierte, was so eigentlich gar nicht ihre Art war, widmete sie ihre Zeit den liegen gebliebenen Akten und Berichten für die Sternenflotte. Sie war damit schon eine Weile beschäftigt, beim lesen der Crew-Berichte hatte sie sich angewöhnt auf und ab zu laufen.

< Wenn du so weiter machst, hast du bald ein Loch in das Schiff gelaufen. >
Als Bastet sich umdrehte stand sie einer immer noch etwas verschlafen wirkenden Gordi gegen über.

< Guten Morgen Schönheit. Auch einen Raktajino ? >
Gordi nickte nur. Also legte Bastet ihre Padd weg und replizierte Gordi auch eine Tasse des Klingonischen Kaffees. Dann setzten sie sich zusammen auf die Couch.

< Wie fühlst du dich? >
< Gut ich muss aber mit dir reden. Ich brauch deine Hilfe. >
Bastet sah Gordi neugierig an.

< Du weist das ich die Aufgabe hatte die Daten, die nun der Admiral hat, zu schützen. Ich konnte sie bei meinem Fluchtversuch nicht löschen. Darum wollte ich dich bitten mir zu helfen sie ihm wieder wegzunehmen.Die Daten sind gefährlich in den falschen Händen und momentan ist wohl keiner, nicht mal meine Rasse fähig damit wirklich nutzbringend umzugehen. >

Sie sah Bastet fragen und bittend an.

< Mich haben die Daten noch nie interessiert. Aber irgendwie bin ich versucht dir deswegen zu helfen. Aber wir müssen gewaltig aufpassen.Du hattest mich mal gefragt woher ich den Namen deiner Turianischen Gestalt kenne. Sagt dir der Name Gixtah etwas? >

Gordi wurde nun blass sofern man das bei ihrer Blauen haut so nennen konnte.

< Das war der Ehemalige Lebensgefährte von Ihr. Bevor ich Sie mir einverleibt hatte. >

< Wo und wie hast du das gemacht? >

< Es war Zufall das ich ihr begegnet bin. Auf irgendeiner kleineren Raumstation, sie hat mich aber sofort fasziniert, ich wollte sie als Gestalt für mich haben. Ich muss dazu die Person umbringen, die älteren können es auch ohne das, aber das ist sehr schwer. Ich habe das selbst mit dem Tod der Person noch so meine Probleme die komplette Gestalt anzunehmen, meist bleiben meine Augen meine eigenen. Oder es kostet mich sehr viel Kraft sie auch zu ändern. >

< Und du hast Urd umgebracht?>

< Ja allerdings nicht in dieser Form, ich hab mich als sie alleine in einem dunkleren Abteil war, angeschlichen und ihr mit einer gezielten Bewegung einige Rückenmarks-Nerven zertrennt. Damit war sie unfähig sich gegen mich zu wehren. Als ich mir dann ihre Seele oder ihr Bewusstsein, wie du es auch immer nennen willst einverleibt habe, samt ihrer Form, habe ich dinge gesehen in ihren Erinnerungen die so brutal und voll Schmerzen waren das ich es nicht verstehen kann wie die Rasse überhaupt existieren kann. Sie haben so etwas wie einen Mondzyklus, in der Zeit verändert sich ihr Körper und ihr Verhalten. Sie fallen zurück in primitive Verhaltensweisen jagen oder paaren. Gewalt, Blut und Schmerz, am besten alles gleichzeitig. Es gibt Kämpfe um Frauen wenn sich mehrere mit ihr verbinden wollen. Oder wenn sie ihn als nicht würdig erachtet, dann kämpft sie gegen ihn. Gewinnt sie wäre er Tod und im andern Fall muss sie seine Partnerin werden. Oder beide kämpfen gegen alle die gegen ihre Vereinigung sind. >

Gordi schien bei dem bloßen Gedanken daran schon Panik zu haben.

< Wenn er mich erwischen sollte ist das beste was mir passieren kann der Tod.>

Bastet sah sie an, entsetzt durch die bloße Vorstellung das Gixtah ihrer Gordi zu nah kommen könnte.

< Ich muss mich in zwei Tagen auf Drozana treffen um mit ihm die Ergebnisse der Verhöre zu besprechen. >

< Wenn er von mir und das mit Urd erfährt bin ich Tod, es ist dann nur noch eine Frage der Zeit bis er mich gefunden hat. >

< Nicht wenn ich es verhindern kann. Anlügen über die Ergebnisse dürfte sinnlos sein da er sie sicher schon vorher vom Admiral bekommen hat.
Aber ich werde einfach sagen du bist bei der Flucht wahrscheinlich gestorben oder abgetaucht. Ich bekomme das schon hin. Und was die Daten angeht, werden wir auch noch eine Möglichkeit für dich finden. >

Gordi wirkte nun wieder etwas beruhigter. Auch wenn sie wohl immer noch an der Tatsache zu kauen hatte das Urds Gefährte Gixtah auf der jagt nach ihr war.

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Sha'ima



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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:49 pm

Kapitel 28

So hatte Aeriss sich das nicht vorgestellt, eine Beziehung wie Ihre war schon so schwierig genug, Clark hatte ihr nun aber ausdrücklich verboten das sie ihn besuchen durfte. Wenn er Zeit hatte kam er vorbei, nicht das sie sich darüber nicht gefreut hätte, nur die kurzen Stunden die er da war, machten die Tage, manchmal Wochen seiner Abwesenheit nicht leichter.

Besonders da sie wenn er da war nur daran denken musste das er doch bald wieder ging. Dann ging das warten wieder los, auf einen Nachricht ein Lebenszeichen von ihm.

Aber wenn sie so an seinen Letzten Besuch dachte, hatte sie gleichzeitig auch Angst vor seinem nächsten. Er hatte sich in der letzten Zeit so verändert, wirkte müde, überspannt und war sehr schnell reizbar. Als sie ihm gesagt hatte, dass sie ihn öfters sehen will und es nicht verstand warum sie ihn nicht wenn sie Zeit hatte auch aufsuchen konnte, dann hätten sie wieder mehr Zeit zu zweit, war er ausgerastet. Er hatte ihr Angst gemacht, wirklich Angst.
Nun machte sie sich noch mehr Sorgen um Ihn. Etwas schien ihn innerlich aufzufressen und sie musste hilflos zusehen.

Sie hatte ein Bild von ihnen beiden bei den Ruinen von Defera es war nur ein Schnappschuss aber er gefiel ihr. Da schien die Welt noch in Ordnung zu sein für ihn, was war also passiert?

Sie hatte nun selbst begonnen Nachforschungen zu betreiben.

Aeriss hatte herausgefunden, dass die Föderation hoffte etwas gegen die Borg in den Daten zu finden. Etwas um den Krieg endlich zu beenden.Den Krieg beenden.
Aeriss glaubte nicht daran das es jemals eine Zeit geben würde wo es nicht irgendwo Krieg gibt.

Was die Borg anging, hoffte sie genau wie alle andern dass dieser Krieg mit den Informationen aus den Daten beendet werden konnte, denn für sie gab es nichts schlimmeres als die Vorstellung assimiliert zu werden.Das die Seele eine Gefangene des eigenen Körpers wurde und das man gezwungen war Sachen zu tun mit denen, wenn man Glück oder Pech hatte, das lag wohl im Auge des Betrachters, als befreiter Borg bis zum Ende seines Lebens damit leben musste.

Noch dazu schlief sie nicht gut. Aeriss hatte ein neues Schiff bekommen, da ihr altes nicht mehr aufgerüstet werden konnte. Sie hatte sich nur sehr ungern davon getrennt, es war ein gutes Schiff das sie nie im Stich gelassen hatte, aber Befehle waren nun mal Befehle und alles betteln und bitten hatte nichts gebracht. Nun hatte sie ein Bellerphon -Klasse Forschungsschiff. Eins der neusten, was die Forschungseinrichtungen auf dem Schiff anging.

Nur schlief sie an neuen Orten, Plätzen nie gut. Es dauerte meist 2-6 Wochen, bis sie sich daran gewöhnt hatte.

Die Türe zu Ihrem neuen Quartier ging auf, kein Summer, kein klopfen, keine Frage ob man eintreten dürfte. Aeriss wollte den ungebetenen Gast schon anpflaumen, da sie momentan dazu überhaupt nicht in Stimmung war.

< Oh du bist es, du siehst schlimm aus. > Sie musterte Clarks müdes Erscheinungsbild.

< Danke aber du wirkst auch abgearbeitet. >
Aeriss sah Clark einen Moment schweigend an. Normalerweise war sie voller Glück wenn sie ihn sah, nur heute wollte sich dieses Gefühl nicht so wirklich einstellen.

< Wo ran das wohl liegt? Lass mich überlegen. Der Mann den ich liebe ist Wochen lang nicht zu erreichen, geschweige denn dass er mir mal eine kleine Nachricht zukommen lassen würde. Dann musste ich innerhalb einer Woche meine Crew von einem auf ein anderes Schiff transferieren, plus die komplexen Forschungen, zusätzlich musste ich die Crew von 56 Personen auf fast 350 aufstocken. >

Sie drehte ihm den Rücken zu und nutze die Gelegenheit einige der noch immer rumstehenden Kisten auszuräumen. So konnte sie sich beschäftigen.

Sie spürte seine Arme als er sie um sie legte.

< Es tut mir Leid Aeriss, ich weiß das ich es dir, uns momentan nicht leicht mache.>
Aeriss wollte sauer sein, es fiel ihr nur Zusehens schwerer seine Wärme, seinen Geruch in der Nase zu haben, das alles lies sie viel zu leicht ihren Ärger vergessen.

< Wie komm ich eigentlich zu der Ehre des hohen Besuchs, will der Admiral etwa das neue Schiff begutachten >

Fragte sie nun lächelnd als sie sich ihn zuwandte. Er erwiderte das mit einem grinsen.

< Eigentlich wollte ich dem Captain meine Glückwünsche aussprechen, vielleicht hätte sie trotz allem Zeit für ein Abendessen. Mit einem Admiral der seine Fehler versucht wieder gut zu machen. >

< Das heißt du verschwindest heute nicht gleich wieder. >

Er schüttelte nur den Kopf.

Es war noch viel zu tun für Aeriss, aber mit Clarks Hilfe lief es doch um einiges leichter. So schaffte sie es sogar, sich den Abend frei zu schaufeln denn das Essen wollte sie nicht sausen lassen, nicht nach den letzten Wochen. Heute schien er fast wieder wie an dem Tag als sie sich kennenlernten zu sein, fast unbeschwert. Aber irgendein Schatten, ein Geheimnis das er nicht preisgeben wollte, lag immer noch über ihnen.

Aeriss wollte ihn nicht fragen und selbst gar nicht darüber nachdenken, sondern einfach die wenige gemeinsame Zeit die sie hatten nutzen. Sie schlief spät am Abend in seinen Armen ein. Die erste Nacht seit Wochen die Sie durch schlief, und nicht mitten in der Nacht aufstand. Er war noch da.Einen kleinen Moment hatte sie Angst gehabt dass es alles nur ein Traum gewesen war. Er gar nicht hier war oder noch schlimmer, sich einfach ohne Verabschiedung davon geschlichen hätte.Sie beobachtete Ihn beim schlafen er murmelte etwas vor sich hin.
< Nein.... ihr bekommt sie nicht....> Einen Teil konnte sie nicht verstehen. < Ich werde sie nicht euch überlasen, vorher sorge ich dafür das sie keiner von uns bekommt. >

Aeriss ging davon aus das er von den Daten sprach.

< Clark > Sie strich ihm sanft über die Wange. < Guten morgen Herr Admiral >
Er öffnete die Augen, schien einen Moment verwirrt zu sein, bevor er sie anlächelte.

< Ich mach uns Frühstück, du hast ja schon gestern Abend für uns gekocht.> damit stand sie auf.

< Du kannst auch nicht wirklich kochen. > Antwortete er lachend.

< Dafür habe ich doch nun dich, also musst du nun hier bleiben. >

< Ich würde gerne, wenn ich es nur könnte aber die Forschungen sind wichtig. >

< Ach was die Forschungen angeht ich habe meinen Forschungs-Bereich geändert oder besser er wurde geändert. Es geht nun mehr um Forschungen Richtung Borg. Alles was uns hilft unsere Leute vor der Assimilation zu schützen Ich bin nun auch einer Neuen Admiralin unterstellt worden. >

Clark sah sie nun weniger begeistert an.

< Diese Art von Forschungen können gefährlich sein. Laut Gerüchten sind fast alle führenden Wissenschaftler in diesen gebieten die Fortschritte machten bei ominösen Unfällen und oder durch Angriffe umgekommen. Als ob die Borg es wüssten wo sie zuschlagen müssen. >

< Es ist eine Chance für mich. >

Er sah sie mit einem undurchdringlichen Blick an.

< Ja ist es, und ich freue mich für dich. >

Nach dem nun wieder sehr schweigsamen Frühstück, verschwand er so schnell wie er am Tag zuvor aufgetaucht war. Und Aeriss blieb wieder alleine zurück, dieses mal aber mit einem unguten Gefühl. Etwas war geschehen mit ihm, nur schien er nicht bereit zu sein sie darin einzuweihen.

Also blieb ihr nur zu warten bis er sich das nächste mal sehen lies oder sich meldete.

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Sha'ima



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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:50 pm

Kapitel 29

Auf Drozana war das übliche Gedränge, es war Bastet aber momentan doch sehr egal. Sie hatte ein ungutes Gefühl in der Magengrube. Und das schon bevor er da war, sie musste ihre Nervosität unter Kontrolle bringen. Also bestellte sie sich ein Romulanisches Ale , eigentlich war es im Föderationraum verboten nur hier bekam man auch die dinge die verboten waren.

Bastet hatte gerade ihr Glas geleert und ein weiteres geordert als Wupyy plötzlich neben ihr stand.Ihr blieb fast das Herz stehen.Was hatte den geritten sie hier aufzusuchen, vor allem warum wusste er Das sie hier war.

< Wieso bist du hier? > Ihr Ton klang schärfer als gewollt.

< Ich wollte nur sehen ob mir nun gar keine Beachtung mehr schenken willst oder was das gestern war. ? >
Er klang fast eifersüchtig, sie musste schon fast schmunzeln wenn sie nicht jede Sekunde mit Gixtah rechnen müsste.

< Du warst doch der jenige der einfach verschwunden ist.>

< Ich wollte die beiden Damen einfach nicht mehr mit meiner Anwesenheit belästigen. >
Bastet sah ihn an, sie hätte nun fast etwas gesagt was sie später sicher bereut hätte.

< Ich habe nun keine Zeit mich mit dir zu streiten, ich muss mich hier mit jemandem treffen. Du kannst mir glauben wenn der herausfindet das du mir auf irgendeine weise nahe stehst, bist du für ihn Freiwild. Also tu mir einen Gefallen und halte dich raus aus dem. Egal was da kommt. Du bewegst keinen Finger, selbst wenn er mich vor dir in Stücke reißen sollte, ist das klar? >

Wupyy starrte sie entsetzt an, nickte dann aber und setzte sich einige Plätze entfernt hin.

Keine halbe Minute später betrat Gixtah das Etablissement. Das seine Laune nicht die Beste war konnte sie bis hier spüren. Er ging wohl zu seinem Stammplatz, denn dieser wurde sofort geräumt und er schien von ihr zu erwarten das sie zu ihm ging.

Da sie ihn nicht noch mehr reizen wollte, ging sie hin. Er orderte einen Blutwein.

< Und was hast du raus gefunden? > Bastet überreichte ihm schweigend das Padd mit der Aufzeichnung. Er Blätterte etwas darin herum.

< Sie ist also wirklich eine Wandlerin. Nur kannst du mir nun mehr sagen wie sie zum Beispiel an die Form meiner Gefährtin gekommen ist. >
Seine Augen funkelten gefährlich, nur aus wahrer Liebe konnte diese Art von Hass entstehen, wie sie nun sah.

< Bei dem ersten Verhöre ist nichts raus gekommen. Es fand ein schnelles Ende. >
Er grinste.

< Ich weiß, Clark hat euch Beide unter eine wohl extreme Ladung gesetzt. Das hätte ich zu gerne gesehen. Wie ihr beide vor Schmerzen schreit. >

Bastet wusste nur zu gut dass er nicht log.

< Aber weiter kann ich dir nicht helfen. Wenn du sie haben willst musst du dich mit Clark auseinander setzen. Der wollte sie auf deinem Schiff haben. Zu weiteren Verhören. >

Er sah sie grinsend an, es lag aber keine Freude darin.

< Ich weiß wo sie war, bevor sie beim Fluchtversuch ins all gepustet wurde und dort sicherlich von dir oder ihrem eigenen Schiff eingesammelt wurde. >

Bastet sah ihn gespielt entsetzt an, sie hoffte so das er es ihr
abkaufte.
< Sie wurde was? Mir war klar das der Admiral ein endgültiges Ende für sie vorhatte. Was nicht wirklich mit seiner hohen Föderation konform läuft. >

< Bei ihm solltest du aufpassen. Er hat schon einmal alles verloren, ich bezweifele das er es noch einmal zu lässt. Dafür ist er bereit bis zum Äußersten zu gehen. >

< Und warum sollte ich die gefangene gerettet haben? Ich war zu dem Zeitpunkt schon auf dem weg nach DS9. Wie kommst du eigentlich zu dem Schluss ich hätte damit was zu tun. >

Er beugte sich vor.
< Ganz einfach du warst bei der Zelle als die Überwachung plötzlich ausgefallen ist und ziemlich genau 4 Stunden nach deinem Aufbruch versagte das Energienetz zu ihrer Zelle. >

Er packte ihren Pferdeschanz und drückte sie mit seinem Gewicht an die Bar, als er ihr leise und in einem sehr gefährlichen Ton, so nahe dass sie seinen Atem in ihrem Nacken spürte konnte, mitteilte.

< Und weil ich ihren Gestank an dir rieche. >

Bastet verzog schmerzhaft das Gesicht, sie versuchte den Kloß der sich mit seinen Worten in ihrem Hals gebildet hatte herunter zu schlucken.

< Ich war ihr bei den Verhören auch sehr nahe, gut möglich das es noch daher kommt. >

< Du solltest mich nicht versuchen zu verarschen kleine Orion, es wäre schade um deine schönen langen Beine und den Rest von dir. >

Dabei lag seine zweite Klaue auf ihrer Hüfte und die Situation machte sie nur noch nervöser. Was sollte das nun wieder. War das etwa eine versteckte anmache. Sie wurde einfach nicht aus ihm schlau. Doch eines wusste sie das er sie jederzeit umbringen konnte. Ein kurzer Blick auf Wupyy zeigte ihr das der sich zwang ruhig zubleiben, auch wenn das Glas
in seiner Faust sicher gleich zu Staub zerfiel.

< Ich lüge nicht... >

< Mag schon sein das du Ihr bei den Verhören nahe kamst aber das erklärt nicht die Art von Gestank an dir. Sie war bis vor nicht mal einem Tag in deinem Bett. Oder ? Ich hoffe sie war gut den wenn ich Sie mir hole wird sie um den Tod betteln. Sehr lange. >

< Dazu müsste ich sie dir überlassen. Was ich nicht vorhabe. Sie ist meins, und bevor du sie bekommst werde ich sie lieber selbst umbringen. Und ich würde dafür sorgen das nicht übrig bleiben wurde von ihr mit dem du irgendetwas anstellen k.....>

Weiter kam sie nicht den der Zug auf ihren Haaren verstärkte sich, er zwang sie ihn anzusehen. Sie wusste selbst nicht woher sie die den Mut dazu nun genommen hatte, ihr war sofort klar das die das nun büßen musste.

< Wenn du dir da so sicher bist werde ich mich etwas für dich einfallen lassen. Etwas wogegen ihr Tod wie eine Erlösung ausgesehen hätte. Ich werde ein Leben für das meiner Gefährtin fordern. Und ich werde dabei meinen Spaß haben. Viellicht esse ich dich einfach auf, angefangen bei den Zehen damit du lange dabei zusehen kannst. Aber ich werde es nicht heute und nicht morgen tun. Dann wenn du nicht mehr dran denkst, dann komm ich und hole mir was mir zusteht. >

Damit Verschwand er. Bastet sank an der Theke auf eine Stuhl. Der Ferengi sah sie mitleidig an. Keiner der anwesenden schien zweifel an der Ernsthaftigkeit von Gixtah Worten zuhaben.

Wupyy stand nun wieder neben ihr.

< Ich will gar nicht wissen was das nun zu bedeuten hatte. Aber nun versteh ich wenigstens dein Verhalten von letztens, du hast was mit der Wandlerin, die für die Unfälle verantwortlich ist von denen du mal was erwähnt hattest. Ich mache mir Sorgen um dich, Bastet du hast dir damit anscheinend mehr als etwas Ärger angelacht. >

Wupyy schien auf einmal desorientiert, kurz darauf sackte er einfach zusammen. Was Bastet noch mehr erschreckte, sie aktivierte seinen Kommunikator und rief sein Schiff damit sie ihn auf die Krankenstation beamen konnten. Dort erfuhr sie das er krank war, sehr krank. Er hatte seit einigen Jahren mit einer massiven Degeneration seines Nervensystems zu kämpfen. Das alles war wohl auf eine Überladung / Überanstrengung seiner mentalen Fähigkeiten zurück zu führen.

Die Ärztin erklärte ihr auch, dass sie es ihr eigentlich nicht sagen sollte, weil er sich wohl zu sehr Sorgen darum machte das sie sich Sorgen könnte.
Aber bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten sie ihn nicht heilen. Sie vermuteten dass so etwas ähnlich der Geistesverschmelzung bei den Vulkaniern ihn retten könnte, nur war er der einzige bekannte Vertreter seiner Rasse. Also war es ihrer Ansicht nur noch eine Frage wann er sterben würde, nicht ob.

Bastet ging als sie das gehört hatte. Das ganze war ihr nun Zuviel.
Erst Gixtah und nun das.

Batet landete von einer in der anderen Bar wie genau sie dort gelandet war wusste sie nicht mehr es war ihr auch egal. Bis sie auf Zane traf und ihn als willkommenes Sprungbrett ins vergessen nutzte.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:50 pm

Kapitel 30

Bastet wachte mit einem Kopf, der sich anfühlte wie explodiert auf. Sie versuchte heraus zu finden wo sie nun eigentlich war. Sie war auf ihrem Schiff.
Wie war sie hier gelandet und was war passiert. Irgendjemand war neben ihr, Ihr Kopf wurde zur Seite gedreht und man verpasste ihr ein Hypo.Nun konnte Sie langsam wieder die Augen öffnen, ohne Angst haben zu müssen das ihr Kopf in die Luft geht dabei.

< Waren wohl zwei harte tage was? >

Sie erkannte Gordis stimme, es lag darin eindeutig ein Vorwurf.
Bastet setzte sich auf.

< Ich kann mich leider nicht mehr so genau erinnern... Ich hab mich mit Gixtah getroffen und Wupyy war da. Dann bin ich mit Zane getroffen, der kann manchmal fast Süß sein. >

Gordi sah sie nicht gerade begeistert an.

< Er hat dich vor 6 Stunden Sturz betrunken hier abgeliefert. Ich habe ihn rausgeworfen. >

Bastet lies sich einfach wider zurück sinken und zog die verstimmte Gordi einfach mit sich.

< Dafür kannst du mir nun nicht wirklich böse sein, es ist meine Sache mit wem ich was mache. >

Gordi sagte nichts.

< Und ich muss dir nun sagen, dass Ich wahrscheinlich das dümmste was ich machen konnte gemacht habe. >
Gordi sah sie nun fragend an.
< Gixtah weiß alles, er war merkwürdig. Er hat Anspielungen gemacht die so eigentlich gar nicht zu ihm passen, während er mir verkündet hat das wenn ich mich seiner Rache in den Weg stelle er mein Leben statt deines nimmt und ich meinte er solle das ruhig versuchen, da ich dich ihm nicht überlassen werde >

Gordi sah Bastet nun mit entsetzten und gleichzeitig einem merkwürdigen glitzern in den Augen an.

< Und sein versprechen war das dein Tod, im Gegensatz zu dem was er nun mit mir machen wird wie ein Gnadenschuss gewesen wäre. Und er wollte dich schon um den Tod betteln lassen. >

Bastet wurde kurz ruhig.

< Und die einzige Person außer dir, die mir wichtig ist stirbt, und das wahrscheinlich vor mir. >

Bastet starrte an die Decke.

< Was das verhalten des Turianiers angeht kann ich das erklären. Bald beginnt wieder ein Zyklus, manche spüren die Auswirkungen schon sehr früh. >

Bastet beobachtete Gordi, sie schien sich unschlüssig ob sie zu dem andern auch etwas sagen sollte, aber was würde das bringen die Tatsachen ließsen sich nicht ändern.

< Wir sollten uns was wegen deiner Daten einfallen lassen, solange wir noch können. >

Gordi nickte und beide machten sich daran mal alle Informationen die sie hatten zusammen zu tragen.

Sie wurden nur von Tucker unterbrochen, der sich nach seiner
ungeklärten Auszeit nun mit Bastet treffen wollte. Anscheinend würde er seinen Stab um einer weitere Person erweitern. Bastet glaubte nicht wirklich daran, dass das etwas Gutes bedeuten Würde.

Also begab Sie sich auf den weg nach Drozana, wohin er sie beorderte. Wenn sie das vorher gewusst hätte, wäre sie einfach dort geblieben.

Dort angekommen erfuhr sie, dass sie eine neue vorgesetzte bekam, die sie im Auge behalten sollte. Eine gewisse Falco Shepart im Rang eines Captain. Genau das was Bastet nun überhaupt nicht gebrauchen konnte, jemand der ihr zu genau auf die Finger sah.

Zumal ihr die Frau irgendwie merkwürdig vorkam, sie schien nicht der typische Sternenflotten-Offizier zu sein. Wenn sie das überhaupt war. Bastet hatte bei Ihr ein ungutes Gefühl, sie bedeutete definitiv nichts Gutes.

Noch dazu zogen die Blicke des Admirals die gute fast aus. Männer.

Aber auf anderen Seite, konnte diese Shepart genau das sein was Gordi und sie gesucht hatten. Nun musste sie nur noch herausfinden wie sie das am besten nutzten.

Shepart ging auf Bastet zu und streckte ihr in der menschlichen
Gewohnheit die Hand hin. Bastet hatte sich an die Sitte mittlerweile gewöhnt und schüttelte ihr die Hand. Dabei zog Shepart sie zu sich.

< Ich werde sie im Auge behalten, ich dulde keine Wilderer in meiner Domäne. Sie sollten sich merken das ich ab nun ihre Vorgesetzte bin, und sie meinen Befehlen folge zu leisen haben. > Dabei grinste sie sie kalt an.

< Wie es scheint verstehen sich die Damen ja. > Der Admiral trat nun neben Shepart. Sie gingen noch einige Berichte durch und dann entließen sie Bastet fürs Erste, aber sie sollte sich für alle Fälle mal bereit halten.

Bastet kam der Name ihrer neuen Vorgesetzten irgendwie bekannt vor, nur woher fiel ihr einfach nicht ein. Aber das sie gefährlich war stand außer Frage.
Sie musste mehr über Sie herausfinden, also aktivierten Gordi und sie ihre jeweiligen Kontakte. Die Informationen die sie bekamen waren nicht gerade von der Sorte die man gerne hörte.
Ob dem Admiral bewusst war mit was für einer Sorte Mensch er es da zu tun hatte? Sie schien aus dem nichts irgendwann einfach hier aufgetaucht zu sein.

Keine Familie, keine Freunde.

Nichts.

Nun war sie der Boss eines Syndikats, welches nicht gerade klein war.

Das Beste war also wohl für Bastet erst mal die Füße still zu halten, bis sie einen genauen Plan hatten, sonst könnte das vermutlich für sie beide mehr als einfach nur tödlich enden.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:51 pm

Kapitel 31

Sie hatten sich über Subraum noch einige Nachrichten geschickt, nur dieses mal bestellte er sie nach Drozana, er schien so aufgeregt. Das war Etwas das sie schon lange nicht mehr an Clark gesehen hatte. Es bereitete ihr Bauchschmerzen, die Freude ihn aber nun endlich wieder sehen zu können Überwiegen das aber. Sie war so aufgedreht, als sie an dem Abend nach Drozana ging.


Er stand mit zwei Frauen an der Bar, eine davon kannte sie, das war seine Adjutantin Lee. Als sie auf ihn zu ging packte er sie am arm und zog sie zu einem Seiten Gang.


<Aeriss ich habe eine Lösung gefunden für alle Probleme.>

Sie sah ihn skeptisch an, es gab eigentlich nur die Probleme die er ihnen in den Weg legte, in dem er ihr verbot ihn zu besuchen oder selbst nicht vorbei kam, noch dazu schien er angetrunken zu sein. Das könnte seine überdrehte Art allerdings erklären.


Sie lächelte ihn aber an und legte ihm ihre Arme in den Nacken.

< Und wie ist die Lösung für alle Probleme? >

Er strahlte sie an.

< Wenn ich dich umbringe, kann man mich durch die Beziehung nicht mehr erpressen.>


Sie starrte ihn ungläubig an, er hatte ihr nicht gerade wirklich mit der Begeisterung eines Kleinkindes mit dem Tod gedroht, oder doch?
So wie er es sagte glaubte sie einen Moment lang, dass er sie nun umbringen würde.

Sie drückte ihn weg.

Er sah sie nun einen Moment verwirrt über ihre Reaktion an.


< Oh nein, Aeriss ich will dich nicht wirklich umbringen, sondern es soll nur eine Inszenierung sein. Damit du aus der Schusslinie bist und ich somit nicht mehr erpressbar bin durch meine Liebe zu dir. Du könntest dich sogar meinem Forschungsteam Anschließen und wir hätten viel Zeit miteinander. Ohne Angst haben zu müssen. >


Seine Worte hörten sich überzeugend an, nur ein Teil in ihr fand das nicht richtig, sie wollte sich nicht selbst aufgeben oder ihre Karriere. Sie, Aeriss Perret, liebte ihn aber das was er da von ihr verlangte war alles aufzugeben, ihre Eltern und Freunde glauben zu machen sie wäre tot.


Sie setzte trotz allem eine zuversichtliche Miene auf, sie wollte nicht das er ihre Zweifel sah und sich deswegen womöglich wieder von ihr abwandte, wie er es die letzten Wochen getan hatte.

< Wenn du sagst das es funktioniert, dann will ich es für dich tun. >


Er lächelte sie an und zog sie dann wieder mit sich in den Hauptraum der Bar. Dort angekommen stellte er ihr seine neuste Mitarbeiterin vor. Cmdr. Shepard, eine außergewöhnliche Frau, wie er sie beschrieb die nun die Vorgesetzte von Lee war. Selbige schaute genau so missmutig drein wie sie sich nun fühlte.


Sie tranken noch einiges und redeten. Um genau zu sein tranken alle außer Aeriss und die Unterhaltung wurde allein von Clark und seiner neuen Angestellten bestritten. Ihr fielen auch einige Blicke von Clark auf, wenn er diese Shepard fast zu offensichtlich auszog mit seinen Blicken.


Vielleicht war sie aber auch nur sauer weil sie ihn an so einem Tag alleine für sich haben wollte. Wahrscheinlich war sie einfach eifersüchtig, dass sie mit ihm zusammen arbeiten konnten und er sie auf Distanz hielt.


Was sich nun aber, so hoffte sie, bald ändern würde.

Er war noch ganze zwei Tage auf ihrem Schiff, und erklärte ihr bis ins kleinste Detail wie er sich das alles dann vorgestellt hatte. Dann musste er wieder seiner Arbeit nachgehen, wollte sich aber bald melden.


So war sie nicht überrascht, als sie eines Abends eine Nachricht hatte. Sie öffnete sie, aber es war nicht Clark der ihr da auf dem Bildschirm entgegen blickte, sondern Lt. Cmdr. Lee.


Kommuniqué

<Cpt. Perret, ich weiß dass wir nicht wirklich ein gutes Verhältnis haben oder hatten. Ich will auch ehrlich sein, es geht mir nicht direkt um sie, aber sie sollten wissen das Falco Shepard ein Syndikats-Boss ist. Sie verfolgt ihre eigenen Ziele und dieser Plan Sie aus der Schussliene zu bringen, ist wahrscheinlich von ihr. Mir ist klar, sie sind sicher überrascht das ich davon weiß, wo Tucker ihnen doch verboten hatte mit irgendjemandem darüber zu reden, damit es keine undichten Stellen gibt. Ich habe es mitbekommen wo die beiden sich darüber unterhalten haben. Dabei habe ich auch das mitbekommen. >

Nun flackerte ein Video einer Überwachungskamera über den Schirm, worauf eindeutig Clark und Shepart zu sehen waren. Und was sie taten war mehr als eindeutig.

Das sollte aber noch nicht das Beste sein, man verstand nur einige Wortfetzen, aber das was sie hörte brach ihr das Herz.

Shepard sprach ihn direkt auf Aeriss an und ob sie ihm nicht genügen würde. Seine Antwort war deutlich, eine naive Trill war ja gut und schön, nur wollte er seine Freiheit haben und nicht gebunden, oder aufgrund einer Beziehung verletzbar sein. Noch dazu gab es so viele schöne Töchter, da wäre es ja Verschwendung sich für eine Person aufzusparen.

Das was er danach sagte konnte sie nicht mehr verstehen.

Dann erschien nochmal Lt. Cmdr. Lee

< Es tut mir leid dass sie es so erfahren mussten - nur ein Rat, nicht um ihretwillen, sondern weil ich Falco keinen Triumph lassen möchte. Denken sie über dieses angebliche Scheinattentat noch einmal nach... er möchte keine Belastung durch eine Beziehung. Und die wäre immer noch vorhanden, solange sie Leben und es jemand herausfinden könnte, wie Falco.


Damit endete die Transmission und Aeriss starte in die Leere. In ihr war eine Taubheit, die alle Gefühle verschluckte.


Nach einigen Stunden schickte sie Gixtah eine Nachricht, dass sie sich mit ihm treffen musste, dringend. Sie wusste einfach nicht mehr was sie glauben sollte.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:52 pm

Kapitel 32

Gixtah saß ihr gegenüber, sie hatte ihm etwas zu trinken angeboten und er hatte den angebotenen Blutwein mit seinem üblichen Grinsen angenommen.

< Und was ist nun passiert, dass du mich unbedingt sehen wolltest?>

Er musterte sie immer noch grinsend.

Sie atmete schwer durch und schaute ihn eine Weile an, er schien der einzige der sie nicht hinterging , was für eine Ironie, einer der gefährlichsten und in mehreren Sternsystemen gesuchter Mann.

Sie fühlte immer noch diese Taubheit, nur begann diese langsam abzuklingen und einer Kälte Platz zu machen die sich in sie hinein fraß wie Säure.

< Es geht um Clark >

Nun sah er sie erschrocken an.

< Ist ihm was passiert? Sag mir wer es war und ich bring ihn um >

Seine Züge hatten sich plötzlich verdunkelt.

Aeriss schüttelte langsam den Kopf


< Es geht im gut, zumindest glaube ich das. Er hat …..>

Sie kam ins Stocken

< Er will mich umbringen... >

Gixtah´s Gesichtszüge entglitten ihm sichtlich.

< Nur zum Schein, seiner Aussage nach, aber im ersten Moment schien es mir als ob er es erst meinte. Auch wenn er danach beteuerte es handle sich dabei nur um den Versuch mich aus der Schusslinie zu haben. >

Sie reichte ihm ein PADD mit der Nachricht, die sie von Lee erhalten hatte.

< Nur ist das hier keine zwei Tage nach unserem letzten Treffen bei mir als Nachricht eingegangen. Das Video dazwischen ist ein Original, das habe ich überprüfen lassen. >

Aeriss sah Gixtah hilfesuchend an.

< Nun weiß ich nicht mehr was ich glauben soll. >

Gixtah sah sich die Nachricht an, seine Züge nahmen eine strenge an, die sie noch nie bei ihm gesehen hatte.

Als er die ganze Aufzeichnung gesehen hatte sah er Aeriss an, sein Blick war hin und her gerissen zwischen Wut und Mitleid.

< Ich glaube nicht das Clark dir etwas antun könnte. Er wollte sich sicher vor dieser Shepard nur aufspielen. >

Aeriss sah ihn an, sie konnte daran nicht glauben, nicht mehr. Als sie begann ihren Kopf zu schütteln liefen ihr zum ersten mal, seit vor einigen Tagen ihre Welt zusammengebrochen war, die Tränen über die Wangen.

< Nein, ich kann daran nicht mehr glauben. >

Sie sah ihn nun an.

< Als ich dich herrief wusste ich noch nicht was ich denken sollte, doch nun weiß ich warum ich dich hier haben musste, du musst es tun. >

Er sah sie fragend an, er verstand nicht was sie meinte.

< Bring mich um. >

Als sie diese Worte sagte, schien in Gixtah eine Welt zusammen zu brechen, es trat ein Flehen in seine Augen, die sie baten ihn nicht um diesen Gefallen zu bitten, um jeden sonst aber nicht um diesen.

< Die meisten Vorbereitungen für meinen gestellten Tod habe ich schon abgeschlossen. Nur diese Möglichkeit gibt es für mich noch. Keiner außer ich und du werden davon wissen. Selbst Clark muss glauben das ich
gestorben bin. >

< Bitte Aeriss überlege es dir noch einmal. Ich weiß er hat dich damit schwer verletzt aber bitte, er liebt dich. Er hat das was er da sagte nicht so gemeint. >

Sie drehte ihm den Rücken zu und schaute in die Sterne.

< Er hat jedes Wort so gemeint wie er es gesagt hat. > Ihre Stimme war schneidend, als sie sich zu ihm umwandte war auch keine Wärme oder das übliche Leuchten in ihren Augen.

Sie waren mit ihrer Hoffnung auf Glück, vielleicht sogar eine Familie irgendwann mit dem Mann den sie mehr liebte als alles in dieser Galaxie, gegangen.

<Bitte... wenn du nicht willst suche ich mir einen andern.>

er sah sie erschrocken an.

< das wäre dein Tod. >

Ihr Blick blieb unverändert, was ihn schließlich zustimmen lies bevor sie sich selbst umbrachte, in ihrem Schmerz. In dem moment war es ihr eigendlich egal, sie fühlte sich schon innerlich Tod.

< Ich werde in einer Woche auf Risa Urlaub machen. >

Dann nickte er und ging ohne noch etwas zu sagen.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:52 pm

Kapitel 33

   Aeriss wusste nicht wann es so weit sein würde, sie hatte Gixtah alle Anweisungen zukommen lassen die sie an ihn hatte. Das MHN war von ihr modifiziert worden es würde sein Bestes in medizinischer Hinsicht tun, so wie immer, nur hatte sie die Programmierung etwas erweitert und im klare Befehle einprogrammiert für seine nächste Aktivierung.

   Es sollte ihr Aussehen verändern, und einen nicht lebensfähigen Klon an ihrer Stelle für Beerdigung freigeben. Sie hatte ihre neue Identität, als die Person angegeben die sich um die Beerdigung und um die Benachrichtigungen aller wichtigen Personen kümmern würde.

   Sie räumte ihr Quartier auf, ihren Bereitschaftsraum hatte sie schon aufgeräumt. Etwas was sie eigentlich nie tat, aufräumen, dafür hatte sie immer Zuviel zu tun. Nun empfand sie dabei eine innere Ruhe, der einer Ruhe vor dem Sturm glich.

   Ihre Reisetasche für Risa war gepackt. Sie freute sich auf die weiten weißen Strände die versteckten Lagunen und vor allem auf das milde Klima. Risa war eigentlich mehr künstlich erschaffen als von der Natur wirklich so geplant. Man konnte dort aber wenn man es drauf anlegte den Leuten und der Realität entfliehen. Auch wenn es nur für kurze Momente war.

   Aeriss wusste sie konnte nicht mehr davon laufen. Nicht davor das Ihr Herz zerbrochen war. Oder vor irgendetwas sonst.

   Doch einen Weg gab es.

   Eine letzte endgültige Flucht. Sie musste sich und Ihr Leben aufgeben und es mit ihrem Tod besiegeln.

   Aber nun noch einmal Sie sein, die Sonne genießen, vielleicht ein Buch lesen. Sie würde schon etwas finden.

   Sie bekam von Gixtah eine Nachricht das er sich gerne noch mal mit Ihr Treffen wollte. Aeriss sagte ihm für das Treffen zu, lies ihn aber gleichzeitig wissen dass sie Ihr Entscheidung getroffen hatte und darüber nicht reden wollte.

   Der Urlaub auf Risa gefiel ihr, obwohl sie erst Zwei Tage hier war fühlte sie sich eigentlich gut. Zumindest körperlich ging es ihr so gut wie schon lange nicht mehr, die Sonne tat ihr gut. Ihre Haut war leicht gebräunt und die Flecken hatten nun einen fast schwarzen Ton.

   Sie lief gerade am Strand entlang. Aeriss hatte sich für heute mit Gixtah verabredete. Ihr Weg war also nicht wie sonst einer der menschenleeren Strände sondern einer der Bevölkerteren der zu dem Hauptteil der Anlage führte.

   Schmerz.

   Sie konnte es zuerst nicht begreifen was passierte oder woher dieser kam, erst als sie an sich runter blickte und sie Blut auf dem hellen Stoff ihres Oberteils sah. Etwas hatte Sie im Unterbauch erwischt.

   Sie hielt die Hände darauf und sah sich um, nur nahm sie eigentlich nichts mehr wahr zumindest nicht so wie noch gerade eben.

   Ein Zweiter Treffer unter der linken Schulter lies sie taumeln, aus irgendeinem Grund versuchte sie auf den Füssen zu bleiben, als ein weitere Schuss sie traf. Dieses mal in den Oberschenkel. Sie sackte zusammen, zuerst auf die knie. Als sie nach vorne Kippte warf sie ein weiter Treffer nach hinten um.

   Der Schmerz war nur noch wage zu spüren, aber sie schmeckte ihr eigenes Blut. Die Beschwerden beim Atmen ließen sie Vermuten das der letzte Schuss oder was auch immer es war ihre Lunge in Mitleidenschaft gezogen hatte.

   Das war nun alles nebensächlich, die Schmerzen auch die vielen Leute die sie anstarrten. Das würde sich wohl nie ändern, man musste sich das Leid anderer ansehen aber helfen nein sie könnten sich ja die teuren Sachen ruinieren.

   Sie bemerkte erst das jemand neben ihr war als sie vorsichtig bewegt wurde.

   Ihr ganzer Körper tat nun weh, sie wollte sich schon beschweren als sie in die Roten Augen von Gixtah sah, sein Gesicht das sonst kaum seine Gefühle verriet, war verzerrt von Trauer und Wut und etwas das sie nicht in der Lage war zu deuten.

   Sie schluckte schwer. Aeriss wusste das er mit dem nicht einverstanden gewesen war.

   Er brüllte die Leute die Außenrum standen an, sie sollen einen Arzt holen und nicht nur da stehen und einer Frau beim sterben zusehen.

   Er klang mehr als etwas gereizt.

   < Es.... ist..... schon gut....> das Sprechen viel ihr schwerer als sie erwartet hatte. Sein Blick sagte ihr das er ihr da widersprechen wollte, sie hob mit aller Kraft die sie noch aufbringen konnte ihre Hand und strich ihm über die Wange, dabei hinterließ sie eine Blutspur.

   < Sind die Schmerzen schlimm > Seine Stimme war zu dünn für die Masse von Mann die er war.

   Sie versuchte zu lächeln was ihr nicht so wirkliche gelang.

   < Die Schmerzen sind …....> Sie hustete Blut aus. < sind nicht schlimm. >

   Er durchschaute ihre Lüge sofort.

   < Wenn ich herausfinde wer das getan hat werde ich ihn umbringen, das verspreche ich dir. >

   Ihr huschte ein Lächeln über die Lippen als Ihr Kopf ihr sagte das er es vielleicht gar nicht war, sondern die Anderen nun ihr Ziel erreicht hatten.

   Oder Clark selbst hatte - nachdem Sie ihm in einer Subraum-Nachricht mitgeteilt hatte dass er sie nicht mehr als Belastung sehen musste, da sie keinen Sinn mehr in der Beziehung sah und ihn auch nicht mehr sehen wollte - ihr nun seine Antwort mitgeteilt.

   Sie sah Gixtah an aber wahrnahmen ihre Augen nichts mehr.

   < Es ist...> Ihre stimme begann langsam zu versagen und das Atmen war ihr nun fast unmöglich.
   <... gut.....so.... >

   Sie wollte nicht das er sich ihretwegen Sorgte oder gar Vorwürfe machte. Sie war es selbst gewesen die das ganze heraufbeschworen hatte.

   Männer die man in einer Spelunke wie Drozana kennen lernte, egal wie nett sie waren, hatten immer einen dunklen Schatten der Gefahr bedeutete.

   < Mir...... ist......... kalt > Ihre eigene Stimme hörte sich nun fremd an, in ihrem Innern hatte Sie akzeptiert nun zu sterben.

   < Aeriss bitte du musst wach bleiben, rede mit mir > Seine Stimme klang leicht panisch in ihren Ohren.

   Sie öffnete noch einmal die Augen.

   < Ich …..> eine Schmerzwelle durchfuhr sie < Clark warum bist du nicht da wenn ich dich am meisten brauche >

 Sie spürte das Gixtah sie mehr an sich drückte, seine Wärme war nur noch der Schatten eines Gefühls das früher einmal Trost gespendet hatte.

   Ihre letzten Kraftreserven wollte sie noch nutzen um ihm etwas zusagen, sie hoffte das er es verstand, denn ihre Stimme wollte nicht mehr.

   < Ich …..b...b....bin......froh das du da bist und ich nicht alleine …..>

   Er unterbracht sie und seine Stimme klang nun fremd.

   < Ich bin hier damit du weiter kämpfst, gib nicht auf. Bitte Aeriss. >

   Aeriss Schafte es noch mal zu lächeln, nur wurde es langsam schwarz vor ihren Augen.

   < Danke >

   Weit entfernt hörte sie noch Gixtah darum bitten das sie kämpfen sollte, doch wozu sollte sie das tun es gab nichts mehr wofür sie kämpfen wollte. Statt dessen lies sie sich in die Schwärze fallen in das Nichts das sie erwartete.

   Sie hatte für eine Sekunde gedacht, warum kämpfen wofür eigentlich, es würde nur mehr Leid bedeuten und die Kraft dafür hatte sie nicht mehr. Also hörte sie auf und lies die Dunkelheit sie einfangen.


Zuletzt von Sha'ima am Sa Sep 19, 2015 10:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:52 pm

Kapitel 34

Bastet war nicht zu der angesetzten Besprechung erschienen. Sie saß seit Stunden vor der kurzen Nachricht, die sie über einen verschlüsselten Kanal bekommen hatte. Die Nachricht war nicht lang, das was sie dort zu lesen bekam konnte und wollte sie aber nicht begreifen. Darum las sie wenigen Zeilen immer wieder, ohne je den Sinn der Nachricht an sich heran zu lassen.
Doch war sie davon gleichzeitig so gefesselt, dass sie nicht damit aufhören konnte.

Dem Botschafter geht es schlechter, er wird wahrscheinlich in den
nächsten Wochen die Wahrnehmung für alles verloren haben
und dann innerhalb von einem Monat sterben. Wenn er ihnen so viel
bedeutet wie sie ihm anscheinend, dann kommen sie her und
verabschieden sich.

Gezeichnet Re´Shee, Erster Offizier.


Sie hatte das Bild von ihnen beiden neben dem Monitor stehen. Ein Schnappschuss, nichts besonderes, aber das einzige Foto von ihnen. Er war total begeistert gewesen von dem Bild. Ihr huschte dabei ein Lächeln
über die Lippen.


Ihr war nicht aufgefallen dass Shepard, oder besser Gordi, den Raum betreten hatte, erst als diese ihr die Hände auf die Schulter legte. Bastet sah sie nicht an sondern starrte weiter auf den Monitor, als ob sich das dort sehende nur durch ihre Willenskraft ändern könnte.

Sie fühlte sich alleine.

Ihr großer Bruder, den als das sah sie ihn, sollte sterben und sie musste hilflos zuschauen. Ihr wurde jede Minute klarer dass sie das nicht konnte. Sie würde für ihn oder Gordi das
ganze Universum ausrotten, aber ihnen hilflos beim sterben zusehen zu müssen, diese Hilflosigkeit ertragen - wie sollte sie das tun?

Gordi betrachtete das Bild von ihr und Wupyy.

< Irgendwoher kenne ich seine Rasse>

Sie schüttelte dann aber den Kopf und setzte sich auf Beastet´s Schoß, zwang sie so vom Monitor weg zu sehen.

< Er ist das auf dem Bild nicht wahr? >

Bastet nickte nur.

< Es sieht schlecht aus für ihn was? > Sie seufzte.

< Was hast du gerade gesagt, du Kennst seine Spezies?>

Bastet hatte eine ganze Weile gebraucht um den Satz in den richtigen Kontext zu bringen.

< Wie heißt sie? - Gibt es noch andere? Und wie viele, und glaubst du sie werden ihm helfen? >

Gordi schüttelte langsam den Kopf während sie sprach.

< Ich kenne noch jemanden, der die selbe Farbe und Muster trägt. Aber wie die Rasse heißt oder woher sie stammt, kann ich dir nicht sagen. >

< Das ist fantastisch. Wir müssen ihn finden damit die Ärzte Wupyy mit seiner Hilfe behandeln können. >

Sie war sofort Feuer und Flamme.

< Ich bezweifle dass Sie dazu bereit sein wird. >

< Sie ?>

Gordi nickte kurz.

< Sie ist die Tochter eines von Shepard´s Kunden. Und selbst für Shepard´s Geschmack ist sie etwas zu sehr der Soldat - Und Shepard steht auf fast alles was eine gute Figur hat und weiblich ist. >

Bei dieser Anmerkung huschte ihr ein Grinsen über ihre Züge.

< Es ist mir egal ob sie mitmachen will oder nicht.>

Bastet sah Gordi mit diesem Blick an, der keinen Widerspruch duldete.

< Sorge dafür das sie sich mit dir trifft, ich organisiere alles weitere.>

Gordi stand wieder auf und sah sie fragend an, nickte dann aber und wand sich zum gehen, als Bastet sie am Arm packte.

< Uns darf dabei kein Fehler unterlaufen, ist das klar? >

Gordi grinste

< Natürlich Lt.>

Sie betonte den Rang besonders und klang in dem Moment mehr denn je nach Shepard.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:53 pm

Kapitel 35

Gordi hatte alles weitere in die Wege geleitet.Es klappte erst mal alles wie erwartet. Ein seltenes Glück , wenn man das restliche Chaos betrachtete.

Bastet wollte nun um jeden Preis eine Möglichkeit finden Wupyy zu retten. Gordi wartete als Shepard auf Drozana auf den Lt.

Bastet versteckte sich so das sie den Bar gut sehen konnte. Kara lies nicht lange auf sich warten, militärische Pünktlichkeit. Als Bastet Kara durch die Tür treten sah, erkannte sie ihn ihr sofort die Rasse von Wupyy. Es war als würde die Zeit angehalten werden und sie hatte seit langem wieder das Gefühl daß doch nicht alles aus dem Ruder lief.

Sie wirkte zu jung um überhaupt hier sein zu dürfen. Bastet hätte sie auf 16 geschätzt. Aber Ihr Blick und ihr Verhalten forderten Respekt und Gehorsam ein.Ihre Haut war einige Töne dunkler blau als Wupyy aber das Haar hatte sie selbe schwarze Farbe. Sie trug es zu einem strengen Zopf, und eine mehr als unvorteilhafte uniform. Sie war wirklich 100% Soldat. Auch schien sie was die Gespräche anging lieber den direkten Weg zu gehen, denn nach einigen Minuten verließ sie schon Richtung Frachtbereich die Bar.

Bastet ging derweil zu Gordi.

<Und nun? > Sie sah Gordi fragend an, als plötzlich eine Hand auf ihrer Schulter landete.

< Na du Raumtreiberin.. > Bastet sah sich erschrocken um. Es war wirklich Wupyy der da stand, aber man sah ihm deutlich an wie viel Anstrengung es ihn kostete.

< Was machst du hier? … du bist nicht in der Verfassung …. und schon gar nicht an so einem Ort....>

Sie wollte noch weiter reden oder besser gesagt schimpfen. Aber er hob die Hand in einer beschwichtigenden Geste.

< Noch kann ich auf meinen eigenen Füßen stehen und mich artikulieren, also kann ich bis dato noch immer machen was ich will. >

Dabei versuchte er sie herausfordernd anzugrinsen, was leider mehr zu einer verzerrten Grimasse wurde.

< Deine Freundin meinte ich solle herkommen und jemanden kennen lernen. Also? >

<Sie wird gleich wieder hier auftauchen, da es die Waren wegen welcher ich sie her gelockt habe nicht gibt. > Gordi grinste.

So wie sie vermutet hatte tauchte Kara kurz darauf wieder auf, dieses mal deutlich wütend. Als Wupyy sich neben Shepard umdrehte blieb sie wie angewurzelt stehen, wärend sie Wupyy musterte als ob sie einen Geist sah. Er ging auf sie zu, er schien genau so fasziniert zu sein wie sie. Gordi zog Bastet von den beiden weg damit sie in ruhe reden konnten.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:53 pm

Kapitel 36

Kara hatte so jemanden noch nie gesehen, außer morgens im Spiegel. Ihr Vater hatte immer behauptet sie sei etwas einzigartiges das es keinerlei Hinweise auf ihre Rasse hier gäbe.
Nun stand eindeutig ein anderes Exemplar ihrer Spezies vor ihr. Aber irgendwas stimmte nicht mit ihm, sie spürte deutlich das er ein unruhiges Feld um sich erzeugte. Sie hatte schon immer ein Talent dafür, Vulkanier erzeugten ein ähnliches Feld auch Betazoiden, man konnte daran gut erkennen in welcher Stimmung oder Verfassung der gegenüber war. Auch Menschen und andere hatten dieses Art von Feld nur waren diese so gering ausgeprägt das man davon kaum Rückschlüsse ziehen konnte.

Seines konnte sie aber schon fast intuitiv lesen.

< Wer sind Sie? > sie lies ihn keine Sekunde aus den Augen.

< Ich bin Botschafter der Sternenflotte und würde gerne mit ihnen reden. > Wupyy setzte ein Lächeln auf.

< Ich habe nichts mit der Sternenflotte zu tun. Warum sollte ich mich also auf ein Gespräch einlassen? >

<Weil wir gleich sind. Und ich ohne ihre Hilfe wahrscheinlich nicht mehr lange lebe. >

< Ich kenne Sie nicht, warum sollte mich das nun beeindrucken? Und das sie krank sind habe ich schon bemerkt. >

Er sah sie überrascht an.

< Wie?>

< Sie nutzen ihre Fähigkeiten nicht? Nutzen sie sie nicht und sind deswegen krank, oder wegen falscher Nutzung, und um das nicht zu verschlimmern haben sie damit aufgehört? Wahrscheinlich haben sie nie gelernt mit ihnen umzugehen. >

Sie musterte ihn.

< Hat es einen besonderen Grund, warum man mich unter Vortäuschung falscher Tatsachen her gelockt hat? Gauben Sie vielleicht das ich ihnen helfen kann? Und selbst wenn ich es könnte, was sollte mich dazu veranlassen es auch zu tun? >

< Es ist etwas in die Art. Die Ärzte die mich behandeln glauben dass meine einzige Chance diese Krankheit zu besiegen, einer meiner eigenen Art ist. Damit sie einen Gesunden als Ausgangspunkt haben um Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. >

Ein Schmunzeln umspielten Karas Züge. Als sie an ihm vorbei zur Bar ging und sich etwas zu trinken bestellte.

< Und was lässt Sie vermuten das ich mich freiwillig dazu melde? Einem mir unbekannten Mann zu helfen, egal ob von der selben Art oder nicht. >

Wupyy folgte ihr.

< Um ehrlich zu sein nichts. >

< Oh und warum dann der ganze Aufwand, oder hat ihre Freundin nicht vor mich das zu fragen, sondern mich statt dessen mit Gewalt dazu zu zwingen? >

Ihr Blick glitt in der Zeit zu Bastet, die sich etwas angeregter mit Shepard zu unterhalten schien, sie waren wohl über etwas unterschiedlicher Ansicht.

< Wenn ich diese Situation richtig einschätze, hat sie nicht vor mich gehen zu lassen solange es ihnen schlecht geht und Shepard, warum auch immer, würde wohl fast alles tun um ihren Wünschen zu entsprechen, sobald sie es nur mit genügend Nachdruck verlangt. Sie hingegen würden lieber sterben als jemanden zu etwas zu zwingen das er nicht will. >

Sie lachte.

< Das merkwürdigste und widersprüchlichste Gespann das ich je gesehen habe.>


Wupyy musterte sie nun mit einem neugierigen Interesse, das er vorher entweder gut versteckt oder wirklich nicht gehabt hatte.

< Das haben sie alles in den letzten Momenten raus gefunden?>

< Vielleicht, oder ich hatte mich einfach gut vorbereitet. >

Während Kara sich ungerührt gab und nun ihre Aufmerksamkeit ihrem Drink zu wandte, hatte sie nun die volle Aufmerksamkeit des Botschafters errungen.



< Ich kann mich natürlich irren aber sie wirken, ich glaube verbrannt ist die beste Beschreibung. Und das deutet wohl auf ein übertrieben Krafteinsatz hin. Also haben sie es sich wenn diese Schlussfolgerung stimmt, selbst zu zu schreiben. >

< Das haben sie alles so raus gefunden. >


< Glauben sie das? Dann ist es nun wohl besser das ich gehe und sie darüber nachdenken. >

Damit bezahlte sie ihren Drink und ging ganz gemütlich Richtung Ausgang, was Bastet natürlich unterbinden wollte. Wupyy wollte gerade dazwischen gehen, als alles blitzschnell ging und Bastet mit dem Rücken zur Wand und einem Messer an er Kehle da stand. Gordi sprach mit Kara, dass sie sich das zwei mal überlegen sollte, wenn sie noch einmal Geschäfte mit ihr machen wollen würde, sollte sie nun keinen Fehler begehen.

Ein Schlag, Bastet sank zusammen und Kara war in der Sekunde wo Wupyy nach Bastet sah verschwunden.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:53 pm

Kapitel 37

Sie tiegerte unruhig auf und ab. Woher war dieser Mann urplötzlich aufgetaucht? Sie ließ ihre Finger über die markanten Stellen ihrer Stirn gleiten, seine Haut war heller als ihre gewesen. Das konnte eine genetische Abweichung sein wie auch bei Menschen oder anderen Spezies oder durch die Krankheit bedingt sein. Aber warum dachte sie überhaupt darüber nach?
Sie fühlte sich plötzlich so eingesperrt, neben ihr implodierte ein Container, sie musste sich wieder beruhigen wenn sie vorhatte das Schiff lebend zu verlassen, wenn sie es nicht schaffte ihre Kräfte zu kontrollieren, wäre das wohl für alle an Board das Ende. So wie sie die Stabilität dieses Wracks einschätze, würden durch sie verursachte Hüllenbrüche das Ding zerreißen.

Sie erinnerte sich an die Jahre der Disziplin und Einhaltung von Regeln, Geist und Körper müssen in Einklang sein und bleiben. Ohne ihre Mutter ginge es ihr wahrscheinlich nicht anders als dem Botschafter. Er war wie ein offenes Buch für sie gewesen, ohne das sie es wollte. Er war anscheinend genau so alt wie sie, nur sah er älter aus. Das dürfte an seiner fehlenden Disziplin im Umgang mit seinem körperlichen und geistigen Gleichgewicht und der daraus resultierenden Degeneration liegen.


Sie war nun schon ihr ganzes Leben lang auf der Suche nach einem Anzeichen, nach irgendwas was auf den verbleib ihrer Rasse hindeutete, und das einzige was dabei herauskam war er. Noch dazu hatte er sie gefunden nicht andersrum.

Konnte sie ihre einzige Möglichkeit mehr über ihre Herkunft herauszufinden einfach sterben lassen?

Sie begann schon wieder auf und ab zu laufen, dieses mal wägte sie ihre Schritte genau ab. Bis aus dem ab und auf gehen ein Kampftraining gegen imaginäre Gegner wurde. Jeder Schritt war genau getimed, jede Bewegung sauber und präzise, bis ihr Geist und Körper wieder vollkommen in Einklang waren.

Sie nutze Ihre Fähigkeiten als sei es eine Erweiterung ihrer Sinne, nicht nur sehen mit den Augen oder fühlen mit den Fingern. Genau konnte sie es nicht beschreiben, wenn in einem Raum versteckte Leute waren, wusste sie es meist bevor irgend ein technisches Gerät sie aufgespürt hatte.
Sie konnte keine Gedanken lesen, und das erlernen telepathischer Sprache hatte sie Jahre und viel Energie gekostet. Aber Ihr Vater fand dass es nützlich sein könnte, wenn sie und eine Handvoll andere zu einer Spezialeinheit ausgebildet wurden.

Brachte ihr sein Überleben oder seine Dankbarkeit einen taktischen nutzen oder einen Vorteil in irgendeiner Weise?

Wenn er nichts über ihre Herkunft wusste und sie ihm half, könnte seine Dankbarkeit ihr wenigstens auf andre Weise nützlich sein.

Sich selbst zu belügen brachte nichts, sie wusste innerlich das sie ihm auch helfen würde ohne einen Vorteil daraus zu ziehen. Aber warum? - Was veranlasste sie nach all den Jahren ohne diese Art von Nettigkeit nun dazu?

Sie schickte ihm eine verschlüsselte Botschaft, wann und wo sie bereit war sich mit ihm zu treffen, um noch mal in Ruhe darüber zu reden.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:53 pm

Kapitel 38

Er tauchte tatsächlich dort auf, sie hatte nicht erwartet das ein Sternenflotten-Offizier alleine und unbewaffnet so weit außerhalb seines Raums überhaupt einen Fuß auf den Boden setzte.

Wenigstens war er schlau genug nicht in Uniform aufzutauchen. Der Ort wo sie ihn hin bestellte hatte war wohl so was wie die Müllhalde der Galaxie, alle die keinen Platz mehr hatten oder sich vor irgendwas versteckten, landeten früher oder später hier.

Sie hatte ein Zimmer angemietet, welches sie mit ihm zusammen betrat, aber es war nur ein weiterer kurzer Aufenthaltsort vor dem eigentlichen Ziel. Sie rief ihr Schiff, welches sie an Board beamte.

Nachdem sie im Transporterraum der Neriak wieder materialisierten, sah sie der Botschafter verwirrt an.

< Ich wollte das neue Tarnsystem testen. > Sie warf ihm dabei einen undurchdringlichen Blick zu.
< Folgen sie mir >

< Warum dieser Aufwand um mich auf ihr Schiff zu bringen? Dann hätten wir uns auch einfach mit unseren Schiffen Irgendwo treffen können. >

Kara grinste.
< So naiv. >

Nun stand ihm seine Verwirrung deutlich ins Gesicht geschrieben, während sie ihn in ein Quartier führte, darin gab es nicht viel. Nichts was es als Ihr eigenes Quartier kennzeichnete. Sie sah darin aber auch keinen Sinn. Das letzte Schiff hatte sie in einer Rettungskapsel verlassen und wurde durch Glück nicht abgeschossen, also warum eine persönliche Bindung aufbauen.

Sie sollte dieses Schiff vielleicht nicht einfach so verlieren wie das letzte, beim letzten war ihr Vater schon kurz vom Kollaps, aber wenn sie nun den Prototypen eines seiner Angriffsschiffe verlieren würde, sie wollte sich seine Reaktion gar nicht erst ausmalen.

< Was mach ich hier? > Wupyy schaute sich in dem Raum um.
< Ich dachte sie wollten reden? Nur dieses mal sind es meine Bedingungen unter denen dieses Gespräch statt findet. >

Er setzte sich nun mit einem Merkwürdigem Grinsen.
< Bekommt ihr Gast dann nun auch was zu trinken? >
Er verwirrte sie.
< Was will mein Gast den zu trinken? >
< Mhh Frühlingswein >
Sie ging zum Replikator.
< Ein Frühlingswein >
Sie goss sich selbst aus einem Gefäß neben dem Replikator Blutwein in ein Glas.
< Hier ihren Frühlingswein>
Sie hielt ihm sein Glas hin.

< Sie haben meine Neugierde geweckt, ich bin schon lange auf der Suche nach Anzeichen meiner Spezies aber ich habe nie etwas gefunden. >
< Und sie hatten gehofft ich hätte einige Antworten? Da muss ich sie leider enttäuschen ich bin auf Vulkan aufgewachsen. Nach dem ich als Säugling gefunden worden bin. >
Sie lächelte ihn an.
< Das hatte ich vermutet, aber die Möglichkeit vielleicht doch etwas zu erfahren war zu groß um sie einfach verstreichen zu lassen. >

Während sie ihm in die Augen sah, bemerkte sie wie ihr Geist langsam in seinen glitt ohne das sie es wirklich versuchte. In dem Moment wo ihr das bewusst wurde verschloss sie ihren eigenen Geist, so das er nur das sehen konnte was sie wollte - oder eben nichts. Nicht das er, egal wie ungeübt er war, aus versehen in ihrem über Sachen stöberte die er nicht sehen sollte.

Andererseits konnte sie der Versuchung nicht widerstehen, weiter in seinen vorzudringen. Das hatte sie zuvor so noch nie erlebt. Telepathischer Kontakt zu anderen unter Anstrengungen ja, aber ein einfaches hin eingleiten? Dann noch das es ein so visuelles Erlebnis zu sein schien.

Es war wie ein Abendhimmel, nur das ganze Flecken dunkel waren. Andere wurden wenn sie sich genauer darauf konzentrierte zu Erinnerungen, Flashbacks nur das sie dann alles wie er wahr nahm.

Es gab einen besonders dunklen Flecken der auf sie eine fast hypnotische Wirkung hatte.
Die Erinnerung dort, war angefühlt mit Leid und Schmerz, die sich in Wut und Raserei verwandelt hatten. Der Moment in dem er seine Fähigkeiten überladen hatte um jenen den Tod zu bringen, die die Personen getötet hatten die bis dahin seine Welt bedeuteten.

In dieser Erinnerung lag immer noch ein Rest dieser Energie seiner verzweifelten Wut, etwas in ihr warnte sie, aber das war ihr egal, sie wollte dieses Erlebnis spüren.

Es war plötzlich als würde ihr ganzer Körper brennen, die Energie die die Wut über diese Ungerechtigkeit hervorbrachte, versuchte sich Bahnen zu schlagen. Es gab in dieser Erinnerung keine klaren Gedanken, nur intuitives Verhalten. Wer mir Schmerz zufügt oder denen die mir wichtig sind, muss leiden.

Sie erlebte mit wie er alle umbrachte. Jeder der noch am Leben war, in dem Moment wo er die Kontrolle über seine Fähigkeiten verlor - oder sollte man sagen er sie aufgab, da er sich aufgab durch den Verlust, wurde gnadenlos gejagt und zur Strecke gebracht.

Bis er an einem Punkt war wo es kein zurück mehr gab, und er das ganze Gebäude in Schutt und Asche legte. Es war als würde er explodieren, und sie fühlte es, wie er es damals getan hatte.

Plötzlich war die Verbindung abgebrochen und er stützte den Kopf in die Hände.
< Was war das? Was machen sie da ?>
Kara war zum ersten mal in ihrem Leben wirklich überrascht, sie konnte ihm auf seine Frage nicht antworten.

Ein Kichern überkam sie.

Sie war zum ersten mal wirklich sprachlos.

Sie starte ihre Fingerspitzen an, diese kribbelten immer noch. Sie rieb sie aneinander und es knisterte.
Sie hatte wohl ein Teil der Energie die nach wie vor mit dieser Erinnerung verbunden war abbekommen, aber im Gegensatz zu ihm verband sie damit keinen Schmerz.

Ganz im Gegenteil, es gefiel ihr sogar, es bedeutete Macht. Wenn Sie das richtig einschätze, wäre er zu den gleichen Dingen wie sie im Stande - wenn nicht sogar mehr.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:54 pm

Kapitel 39

Sie fühlte sich wie berauscht, nur war das um Welten besser als alles was sie bis dato erlebt hatte.
Mehr... dieser Gedanke manifestierte sich schnell, sie wollte mehr aber er würde das wohl in seinem Zustand nicht lange durchhalten.

Wupyy war aus seiner zusammengesunkenen Haltung mühsam auf die Beine gekommen.
<Ich werde nun gehen. >

Das konnte sie nicht zulassen.

Er drehte sich erschrocken um.
< Sie haben nicht vor mich gehen zulassen, ihnen hat das gerade eben auch noch gefallen! >
Sie sah ihn mit einem Überraschten lächeln an.
< Woher diese Vermutung? >
Nun wirkte er selbst verwirrt.
< Ich weiß es einfach. Alles an Ihnen strahlt ihr Unwillen darüber aus. >
Kara sah ihn nun vergnügt an.
< Es funktioniert also in beide Richtungen, obwohl ich versucht habe alles abzuschirmen. >
Wupyy starrte sie an ohne die Bedeutung ihrer Worte zu begreifen.

=/\= Kommandant, wir sind an den gewünschten Koordinaten eingetroffen sollen wir Sie und Ihren Gast runter beamen.
=/\= Ja tun sie das.

Wupyy wollte gerade Widerspruch einlegen als der demineralisierte.

Sie Materialisierten auf einem Planeten der Ähnlichkeit mit der Erde hatte, es war wohl eine tropische Klimazone. Die schwül warme Luft und die Art der Pflanzen ließ darauf schließen.

Kara ließ den total verwunderten Botschafter einfach auf der kleinen Lichtung stehen und ging zu einem Haus oder sollte man es ehr als kleines Anwesen bezeichnen? - Und verschwand darin. Wupyy stand noch eine Weile wie angewurzelt da. Wusste anscheinend nicht so wirklich wie er sich nun verhalten sollte.

Während dessen hatte sich Kara umgezogen, etwas das besser zu dem Klima auf diesem Planeten passte.

Eigentlich wollte sie auf eine kleinen Übungsplatz hinter dem Haus als sie Wupyy etwas unsanft am arm packte.

< Was soll das hier ? Geiselnahme eines Föderations-Botschafters? >
< Kara lachte amüsiert. Ich habe nichts mit deiner geliebten Föderation zu tun. Und du bist freiwillig zu mir gekommen. >
Damit riss sie sich los und setzte ihren weg fort. Kurz bevor sie außer Sicht war drehte sie sich noch mal zu ihm um.
< Wenn ich dir helfen soll, dann zu meinen Bedingungen, du kannst sie akzeptieren und daraus vielleicht sogar auch deinen Vorteil ziehen oder es lassen. Ich werde auf jeden Fall bekommen was ich will. >
< Da bist du dir wohl sehr sicher?>
Er musterte sie abschätzend.
< Ich bekomme immer was ich will. Da ich bereit bin den Preis dafür zu zahlen, oder sollte ich sagen bereit bin mit den Konsequenzen zu leben > damit verschwand sie.

Ihr war klar das er ihr folgen würde.

Ihr Ziel war, das was ihm unfreiwillig passiert war selbst auszulösen, gezielt und kontrolliert. Dazu begab sie sich in die Mitte des Platzes und aktivierte darum ein Kraftfeld.

Er schrie ihr irgendwas zu aber sie konnte ihn nicht hören. Ihre ganze Konzentration war darauf fixiert den Schmerz aus der Erinnerung zu holen.
Ihn in Wut zu verwandeln.....Es fiel ihr kurz schwer zu atmen, der Schmerz war intensiver als sie erwartet hatte, es war als ob ihr jemand das Herz herausgerissen hätte.
Sie blickte sich um, es war alles so wie in seiner Erinnerung nur die Personen Gesichter waren plötzlich andere.
Ihre Einheit - und als sie um die Ecke bog, sah sie nicht wie jemand die Tochter des Botschafters bei dem Wupyy gelebt hatte umbrachte, sondern sie sah wie jemand ihr das einzige nahm was sie sich erlaubte zu lieben. Die Frau die sie groß gezogen hatte, Mira.
Das lachen des Söldners als er sie sah, brannte wie Säure durch ihre Adern.
Hier hatte Wupyy aufgegeben.
Kara schloss die Augen. Als sie diese wieder öffnete war alles anders, ihre Art zu sehen war merkwürdig verändert, alles schien grau zu sein nur potenzielle Gegner schienen wie Leuchtfeuer zu glühen. Sie wusste in diesem Moment genau wo in einem Radius von geschätzt einer Meile jedes lebende Wesen war.
Alles in ihr wollte diesen Tod und Zerstörung bringen. Sie leiden lassen, es genießen wie sie bettelten oder in blinder Verzweiflung kämpften ohne auch nur die kleinste Chance zu haben sie jemals zu besiegen.

Langsam spürte aber auch sie das sie nicht mehr lange die Kontrolle so aufrecht halten konnte, aber sie hatte nicht vor diese zu verlieren. Sie begann mit einer Übung, die Ihre Mutter ihr beigebracht hatte. Sie hatte es den Todestanz genannt. Es war eine alte Tradition, sagte sie einst, dabei handelte es sich im Prinzip um einen Show Kampf-Tanz, der wohl das Ende eines Gottes widerspiegelte.
Es war etwas wo sie ihre Konzentration in jedem Schritt jeder Drehung jedem Schlag brauchte. Sie nutze die Schläge um Energie-Wellen gegen das Schild schleudern zu können. So bekam sie langsam wieder ihre gewohnte Kontrolle zurück, aber sie spürte die Macht, die wie ein pulsieren in ihrem inneren, sie vorantrieb.

Es war wie ein Rausch.

Ein Rausch der alles in den Schatten stellte. Sie kehrte in die Mitte des Platzes zurück, während sie das Kraftfeld deaktivierte. Die Energie pulsierte immer noch in ihr und um sie.

Der Botschafter sah sie mit einer Mischung aus Wut und entsetzen an als sie langsam auf ihn zu schlenderte.
<Was machen sie da? Sie sind Wahnsinnig, wollen sie unbedingt genau so enden wie ich? >
Ihr lachen klang hell über den Platz.
<Im Gegensatz zu ihnen kenne ich mit den uns gegeben Kräften umgehen. Das einzige was mit bis jetzt fehlte war wie soll ich das nennen einen Auslöser um an die ungenutzte Energie zu kommen. Und ihre Erinnerung der Schmerz und das Leid, oder soll ich besser sagen ihr Hass ist so ein Katalysator. >
< Sie sind wahnsinnig>
Mit einem Blick von ihr wurde er unsanft an die Wand gedrückt vor der er stand, an der schob sie ihn ohne große Schwierigkeiten mit ihrem Blick ein Stück hoch. Bevor sie ihn abrupt wieder los lies, indem sie ihm einfach ihren Rücken zu wandte. Er rappelte sich mit Mühe auf und stellte fest das sie über den Platz lief.
< Verdammt nochmal was sollen die Spielchen. Bleiben sie stehen. >
Er schien wütend, zumindest klang seine Stimme so. Sie ignorierte ihn aber. Das ungeplante Zusammentreffen ihrerseits mit dem Boden lies sie diese Meinung noch mal überdenken.
Was hatte sie da gerade getroffen? Ein Blick auf ihn zeigte ihr was er genutzt hatte. Dieser Idiot hatte doch tatsächlich in seinem Zustand noch eine Energieladung zusammen bekommen die sie von den Füßen geholt hatte. Nun saß er da in der Mitte des Felds zusammen gesackt auf den Knien. Kara beobachtet ihn wie er langsam wieder auf die Füße kam.
Ihr war schnell klar das er den nächsten Tag dank dieser Aktion wohl nur noch als sabberndes Frack erleben würde wenn sie ihm nicht half.
Sie ging fluchend auf ihn zu. Dabei sammelte sie wieder mehr Energie nur war diese nicht die aus Wut und Hass entstehende. Sie nutze die wenigen wirklich schönen Erinnerungen von ihrem eigenen Leben um die Energie aufzubauen. Sie erwischte ihn gerade als sein Körper erneut zusammen sackte.
Er fiel ihr also sprichwörtlich in die Arme. Das war der letzte wirklich klare Gedanke den sie nun hatte. Sie wusste das sie ihn retten konnte aber wie, war ihr nicht bewusst. Es war mehr ein instinktives regieren als wirkliches denken.

Sie baute ein Energiefeld um sie beide auf. Darin war es still, nur sein und ihr Herzschlag und ihr leises Atmen war zu vernehmen. Das waren aber alles Dinge die ihr nicht mehr bewusst waren. Sie hatte begonnen einen Kampf zu kämpfen der sie beide umbringen konnte.

Für Außenstehende sah es wohl mehr nach Folter aus. Er war wieder auf die Knie gesunken und ihre Hände waren neben seinen Schläfen, ab und an zuckte dazwischen sichtbar Energie hin und her. Etwas was auch zwischen ihr und dem Kraftfeld passierte.

Ihr Weg war klar sie suchte die Erinnerung mit seinem Anfall. Mit dem finden dieser, fand sie auch den Ursprung der Degeneration. Oder sollte sie lieber sagen dort fand sie seine Schuldgefühle. Von dort war ihr es aber möglich der Krankheit entgegenzuwirken. Und den Rest an überschüssiger Energie einen weg nach Außen zu bahnen, ohne seine ständige Angst andere dabei wieder zu verletzen. Deswegen war es so schlimm geworden. Er hatte die Kräfte nachdem sie aufgekommen sind nicht gelernt zu kontrollieren, sondern er hatte sie ignoriert und unterdrückt.
Nachdem er so gut wie geheilt war, wollte sie sich aus seinem Geist zurück ziehen. Aber etwas hielt sie fest. Eine Flut an Erinnerungen und Gefühle, alles ungeordnet verwirrend.
Um dem zu entgegen brach sie die Verbindung abrupt ab.
< Danke ich fühle mich plötzlich so gut wie schon sehr lange nicht mehr, was hast du gerade
getan? >
Er war wieder auf den Füßen. Und sah sie an mit einem verwirrten Lächeln. Ihr Kopf fühlte sich dafür gerade so an als ob er dekomprimieren würde.
< Offensichtlich einen Fehler> Ihre Stimme versagte dabei und dann umfing sie eine für sie erleichternde schmerzfreie Dunkelheit.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:54 pm

Kapitel 40

Sie erwachte in einem der Schlafzimmer des weitläufigen Anwesens.
Was war eigentlich passiert und wie war sie hier hergekommen?
Während sie noch darüber nachdachte wollte sie sich aufsetzen, Ihr Körper signalisierte ihr aber sofort und unmissverständlich das er nicht dazu bereit war dabei mitzuarbeiten. Darum sank sie wieder in die Kissen.
Beim umsehen bemerkte sie Wupyy er hatte sich ein Stuhl an das Bett gestellt und beobachtete sie, wenn sie den blick richtig deutete war er besorgt was aber deutlich von Vorwurf und Wut überlagert wurde.

< Was sollte das dort draußen?>

< Ich habe mir etwas von Ihnen geborgt was ich selbst nicht habe. Der Art Gefühls belastete Erinnerungen besitze ich nicht. Aber ich habe schon vor einiger zeit bemerkt das unser Fähigkeiten sehr an unsere Gefühle gebunden sind. Und durch diese Erinnerung den Schmerz darin habe ich mehr Energie freisetzen können als jemals zuvor. >

Kara fühlte sich erschöpft als ob sie durch eine wüste auf Vulkan gerannt wäre und das eine Woche ohne essen.

< Du benutzt meine Erinnerungen für irgendwelche Experimente. Schön das dir meine Quallen so gefallen. >
Der beißende Sarkasmus in seiner stimme brachte sie zum schmunzeln.
< Seit wann sind wir beim Du. Und ich finde es sehr interessant wie du mir für deine Heilung dankst >
Wupyy sah sie verwirrt an.
< Ja ich habe dich geheilt, wenn du mir nicht glaubst in der Kommode da hinten sollte ein Trickorder sein dann kannst du dich selbst davon überzeugen. >

Wie sie erwartete hatte stand er auf und holte den Tricorder. Nach dem ritten scann von sich selbst scannte er sie und schien überrascht über das Ergebnis aber trauen schien er dem ganzen trotzdem noch nicht. Kara beobachtete Ihn dabei, eigentlich sah er gar nicht mal so schlecht aus. Wobei ihr die Vergleichs Möglichkeiten fehlten, da er der einzige von ihrer Rasse war den sie je gesehen hatte. Er war aber so anders als sie. Er war der typische Föderation Offizier mit seinen hochgesteckten idealen und Prinzipien, während sie wohl in seinen Augen nur eine von vielen kriminellen war. Eigentlich konnte man bei ihr Kriminelle nicht sagen, sie war kein Föderation Bürger. Ihr Vater hatte so was wie eine Private Miliz die man sich mit dem entsprechenden Geld kaufen konnte. Sei es um etwas zu beschützen etwas zu besorgen oder bei einem Nachbar einzufallen. Ab und an waren sie auch dafür zuständig eine neue Militär Struktur zu etablieren und die einheimischen auszubilden bis sie es selbst übernehmen konnten. Es verging so einige zeit in der Kara schon wieder am weg nicken war.

< Du hast, Aber wie? >

Durch sein plötzliches lautes sprechen schreckte sie auf.

< Ich weiß nicht genau. Als du zusammen gesackt bist wusste ich einfach was ich tun muss. Der versuch mich mit der Energiekugel oder was auch immer du versucht hast war in deinem zustand das dümmste was du machen konntest. Du hast mich somit ohne mich vorbeireiten zu können zum handeln gezwungen, wenn ich das richtig vermute hätte uns ein Fehler beide das leben gekostet. >

Sie versuchte erneut in eine aufrechter Position zu kommen, dieses mal half er ihr dabei. Was sie doch etwas verwirrte.

<Danke>

Er grinste.

< Ich habe zu danken schließlich hast du mir das leben gerettet, auch wenn ich das wie nach wie vor nicht verstehe. >

Er setzte sich neben sie auf die Bettkante, Kara spürte so etwas wie eine tiefe Vertrautheit um gegenüber. Derlei Gefühle waren etwas was sie normalerweise grundsätzlich ablehnte da sie meist für Schwierigkeiten verantwortlich waren.

< Ich wusste plötzlich einfach genau was ich machen muss um dir zu helfe. So als ob ich es gelernt habe es aber vergessen hatte. Nur war es sehr anstrengend. Ich glaube ich könnte nun eine Woche durchschlafen.>

Sie grinste müde.

Sie hatte gar nicht bemerkt wie er die Hand zu ihrer Wange gehoben hatte erst als er sie dort berührte bemerkte sie die Hand. Dieses mal war er der diejenige der in ihren Geist eindrang, nur das sie dieses mal zu schwach war um alles vor ihm zu verschießen. Er erfuhr nun aber das die Frau die Kara als ihre Mutter ansah sie vor 35 Jahren in einer Art Rettungskapsel treibend im all fand. Sie nahm sie zu sich und bis zu ihrem ca. 15 Lebensjahr entwickelte sie sich wie die meisten Spezies in diesem teil der Galaxie, ab dann schien ihr alter zu stagnieren. Geistig entwickelte sie sich immer noch aber auch hier langsamer als z.b ein Mensch. Aber Körperlich war es so als ob man die zeit angehalten hätte. Man hatte ihr gesagt das sie wahrscheinlich eine der längsten Lebenspannen haben wird die bekannt sind, voraussichtlich sollte sie mindestens 700 Jahre alt werden können wenn nicht noch älter. Die meiste zeit ihrer Kindheit hatte sie damit verbracht eine bessere Soldatin zu werden damit ihr Vater stolz sein konnte. Er hatte schon früh angefangen sie auch ihre Fähigkeiten nutzen zu lassen aktiv, den nur so könnte sie sie lernen zu kontrollieren. Was allerdings dazu führte das wenn sie mal trotzig war als Kind schon mal das Haus darunter leiden musste. Aber sie empfand es nie als ungerecht das sie kämpfen musste und andere spielten konnten. Ihr machte es im gegen teil sogar Spaß.
Er brach die Verbindung ab und schaute sie überrascht an.

< Nun weist du mehr als die meisten über mich. >

< Du warst auch ungefragt in meinem Kopf also dachte ich nutze ich die Chance meinen gegenüber auch mal besser kennen zu lernen. >

< Du lernst schnell>

< Bist du immer noch müde >

< Ja aber es geht mir schon etwas besser die Verbindung hat wohl eine erfrischende Wirkung gehabt. >

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:54 pm

Kapitel 41

Etwas zwang sie dazu zu atmen, das Herz zu schlagen. Sie War doch zufrieden gewesen mit der Dunkelheit des Vergessens.

Aeriss öffnete die Augen, zuerst nahm sie nichts genaues war. Licht und Schatten, Umrisse die sich bewegten.
Erst nach einiger Zeit bemerkte sie das es eine Person sein musste die auch mit ihr redete aber es war nur ein brummen in ihrem Kopf, es dauerte bis Sie wieder in der Lage war alles wahrzunehmen.

< Wie geht es meiner Patientin? Sie hatten Glück das Sie überlebt haben Miss Carter, wenn sie ihr Freund nicht doch noch auf das Schiff geschafft hätte wäre es zu spät gewesen. Ich hatte nicht erwartet das die auf dem Planeten ein so lasches Medizinisches Hilfsnetz haben. >

Er redete zu viel immer noch aber eigentlich machte das die meisten MHN zu etwas besonderem.
Sie versuchte sich aufzusetzen, Sie war auf ihrer Captain's Yacht.

Es war schon lange mit allen nötigen Kleinigkeiten ausgestattet um verletzte optimal zu versorgen. Wenn der Rest auch ach Plan abgelaufen war, war Theoretisch zwei Stunden nach Ihrem Tod ein Geist in Risa angekommen.
Damit sich nicht ein Leben Plötzlich auslöschen und ein anderes genau an der Stelle zu beginnen schien.
Sie hatte mit ihrer eignen Reise die Subraumbotschaften von ihr nach Trill und von Trill zurück gefälscht, so als ob sie wieder Kontakt zu einer alten bekannten gesucht hätte mit der sie sich nun hatte treffen wollen. Sie hatte nichts dem Zufall überlasen.
Das MHN übergab ihr zu Zugangscodes nach Feststellung des Todes von Aeriss Perret.
Sie stand nun vor der Leiche die nun die selben Wunden hatte, die Ihre gewesen waren.
Das MHN hatte ein Stasisfeld errichtet.

< Ich konnte nur zwei der vier Stellen Narben frei wieder herstellen. Die an der Schulter so wie das Geschoss im Oberschenkel waren verstrahlt dadurch wurde die Haut irreversibel beschädigt. >

Dann blieb das MHN stehen und es dauerte fast 10 Minuten bevor es die Arbeit wieder aufnahm, in der Zeit hatte sich der Virus den sie eingebaut hatte seine Datenspeicher vorgenommen er hatte nun keine Erinnerungen mehr an das was gerade passiert ist. Die von ihr Vorgefertigten in seine Erinnerungsdateien geladen.
< Miss Carter kann ihnen Sonst noch irgendwie von Nutzen sein. Ich habe den Leichnam von Cpt. Perret für die Beerdigung freigegeben und den Autopsiebericht an die Sternen-flotte geschickt. Damit ist meine Arbeit getan und ich würde sie nun alleine lassen mit ihr. >
Aeriss/Kirika nickte.
Damit deaktivierte sich das MHN.
Sie hatte Gixtah nicht bemerkt, erst als er hinter sie trat.

< Das Hologramm hatte kurz bedenken das er es nicht schaffen könnte dich zurück zu bringen. Er meinte du hättest aufgehört zu kämpfen. >
Es lag kein Vorwurf in seiner Stimme, nichts keine Gefühlsregung. Nur sein Blick hatte sie fixiert. Kirika sah zu Boden.
< Ich hatte mich für eine einzige Sekunde auch gefragt wofür ich kämpfen soll, wozu das alles. Dann habe ich aufgehört. >
Sein Blick wurde wieder unergründlich als er sie ansah.

< Ich muss die Beerdigung vorbereiten, die Zeremonie wird in neutralem Gebiet stattfinden. Damit du daran offiziell teil nehmen kannst. >
Sie ging aus der kleinen Krankenstation in den Schlafbereich wo ein großer Spiegel war und betrachtete ihr neues Ich. Gixtah war ihr gefolgt und stand in der Tür.

< Die Roten Haare haben besser zu dir gepasst.>

Sie sah ihn etwas skeptisch an.
Nun hatte sie Karamell-Braune Haut mit dunklen Flecken ein etwas anderes Muster, aber ihr gefiel es. Dazu leuchtend lila Haare, die hatte sie abschneiden lassen. Sie fand zu ihrem neuen ich passten kurze besser. Sozusagen als ob sie damit Altlasten hatte auch abscheiden lasse. Nur ihre Augen waren noch von dem selben Azurblau wie schon vorher.
Auch die Art wie sie sich anzog war nun etwas anders, die Uniform-Jacke war einen guten cm weiter offen als erlaubt war und zu dem Uniform-Rock trug sie nun blaue Pumps und nicht die flachen Standard Stiefel.

Sie spürte Gixtah musternden Blick auf sich.
< Du solltest die Jacke richtig zu machen. >
War das einzige was er mit einem kleinen Schmunzeln zu ihr sagte.

Dann machten sie sich daran den Papierkram zu erledigen. Er musste noch seine Aussage machen.
Sie trennten sich dann erst mal wieder, sie würden sich ja auf ihrer Trauerfeier wieder sehen. Ein letztes Mal.
Da sie sonst das Risiko eingingen alles zu verraten. Ihn als Freund zu verlieren war schwerer als sie erwartet hatte, ansonsten fiel es ihr fast zu leicht ihr altes leben mit dem Geklonten Leichnahm beerdigen zu lassen.

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:54 pm

Kapitel 42

Kirika hatte lange gebraucht um den Admiral ausfindig zu machen und nun hatte sie ihn endlich gefunden. Er besuchte heute den Cpt. Table, nicht gerade der ideale Ort für die Art von Gespräch die sie mit ihm zu führen hatte, es half aber alles nichts, sie musste alle Vorbereitungen abschließen und dazu gehörte auch dieses Gespräch.

< Admiral Tucker ? >

< Wer will das wissen?>

< Guten Tag Admiral ich bin amtierender Cpt. der Serenity, Kirika Carter und mir fällt somit die Aufgabe zu ihnen leider mitteilen zu müssen das Cpt. Aeriss Perret bei einem Anschlag ums Leben kam. >


Ihr Herz raste, während sie in den Augen ihres gegenüber das realisieren der Nachricht lesen konnte. Der Schmerz der in seine Augen getreten war, brachte sie völlig aus dem Konzept. Sie hatte mit vielem gerechnet aber nicht mit so einer Reaktion. Er stützte sich an der Lehne des Sessels hinter dem er stand ab, dabei drehte er sich weg. Sie vermutete damit er sich die Tränen abwischen konnte ohne dass sie es sah.

Als er sich wieder umdrehte wirkte er gefasst, aber etwas in seinem Blick jagte ihr nun Angst ein.

< Wie starb sie? Ist ihr Mörder gefasst?.>

< Sie starb an mehreren Schussverletzungen durch eine Projektilwaffe. Die Ärzte haben ihr Bestes gegeben, aber sie schien selbst aufgegeben zu haben. Wir haben leider keinerlei Hinweise auf den Täter, sie hatte eigentlich keine Feinde.

Ich möchte sie bitten bei der Trauerfeier eine kleine Rede zu halten. Sie stand ihnen doch sehr nahe. Es gab in ihren Unterlagen genaue Aufzeichnungen, wo und wie eine Trauerfeier für sie abgehalten werden sollte.

Es ist komisch, alle ihre Angelegenheiten waren geregelt als ob sie mit ihrem Tod gerechnet hätte. Aber falls es sie Beruhigt sie war nicht alleine als sie starb. Ein Freund war bei Ihr. >

< Was für ein Freund? >

Seine stimme war plötzlich schneidend.

< Wenn ich die Unterlagen richtig im Kopf habe. Ein gewisser BorgGixtha, warum? Sie sah ihn wohl als einen Ihrer engsten Freunde an. Auch wenn es fragwürdig ist wie ein Cap. Der Sternenflotte gesuchte Verbrecher zu ihren Freunden zählen kann.>

< Aeriss war etwas besonders. Sie sah immer nur das Gute in allen Personen. Leider auch in solchen wie diesem Mann.
Aber genug davon, wenn ich die Zeit finde, werde ich zur Trauerfeier erscheinen. Wann und wo soll diese den sein?>

Seine Stimme klang seltsam belegt, aber die kalte Ruhe die er nun ausstrahlte machte ihr mehr Angst.

< Auf einem Planeten der nicht mehr zur Föderation gehört, dort in einem Kloster. Eigentlich eine wunderschöne Gegend. Die anderen Einladungen zu der Feier habe ich schon verschickt, nach den Anweisungen der Verstorbenen. Nur ihre sollte persönlich überbracht werden. >

Damit drehte sie sich auf dem Absatz um und verschwand. So schwer hatte sie sich das nicht vorgestellt.

Warum war es nur so aufwendig eine Trauerfeier zu organisieren? Am schlimmsten waren so Fragen wie, was bietet man den Gästen zum Leichenschmaus an oder was passiert mit der Verstorbenen nach der Feier.

Verbrennen?

Sie Irgendwo vergraben?

Ins All schießen oder erst verbrennen und dann ins All?

Dann die ganze Bürokratie bis man eine Leiche transportieren durfte...

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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:56 pm

Kapitel 43

Nun hatte Kirika endlich all diese Fragen geklärt und hatte das kleine abgelegene, was war es den eigentlich? - So etwas wie ein Kloster, nur ohne bestimmte Glaubensrichtung. Wenn man von Frieden und Ruhe mal absah. Aber es war wunderschön hier, ruhig, kaum Technik und wenn dann meist so integriert das man sie fast nicht mehr wahrnahm.

In einem kleinen abgelegenen Bereich war alles gerichtet worden. Nun fehlten nur noch einige Gäste. Sie selbst stand abseits an einer Säule, so konnte sie alles sehen, wurde aber selbst nicht unbedingt sofort gesehen. Sie musste so schon genug mit ihrer Fassung ringen, Kirika hatte einfach nicht erwartet das der Verlust diese Leute so schwer zu treffen schien. Wenn sie ehrlich war, hatte sie erwartet das mehr als die Hälfte der eingeladenen Personen gar nicht erst auftauchten.

Aber es kamen alle und alle schienen schwer getroffen zu sein von Aeriss so plötzlichem Ableben. Sie hatte jemanden von dem Kloster als Trauerredner organisiert, oder besser damit er die einzelnen Personen die etwas sagen sollten aufrief.

Es vergingen einige Minuten nach dem der Letzte Gast angekommen war bevor er anfing.

< Liebe Trauergemeinde, sie haben sich alle heute hier auf Wunsch der Verstorbenen eingefunden. Sie wollte dass sie nicht alleine mit ihrer Trauer um Sie sind. Das sie sich gegenseitig Halt und Stärke geben. Vor allem wollte sie aber das sie sich gemeinsam an die guten Dinge erinnern. Darum hat sie einige hier gebeten etwas zu sagen. >

Damit überließ er das Podium einem Jungen Lt.

< Sie war nicht nur mein vorgesetzter Offizier, nein sie war auch eine Freundin. Sie hat mir stets geholfen wenn ich nicht mehr weiter wusste. Hat mich gelehrt auf mich selbst zu vertrauen. Ohne Sie wird es nicht mehr das Selbe sein, die Galaxie zu bereisen. >

Er wischte sich einige Tränen ab.

< Ruhen Sie in Frieden Cpt. Aeriss Perret >

Er salutierte und verzog sich schnell vom Rednerpult. Nun zeigte der Trauerredner dem Nächsten an das er an der Reihe war.

Gixtah hatte für den heutigen Tag auf jegliche Waffen an seiner Kleidung verzichtet. Er schaute hinauf in den wolkigen Himmel und schmunzelte für eine Sekunde. Seine riesigen roten Augen wandern durch die Runde, welche vor dem Sarg bedeckt mit Blumen, Platz genommen hat. Es war eine kleine Trauerfeier. Er strich sich über seinen Bart. Gixtah fühlte sich unwohl, nicht nur angesichts der Tatsache, dass er als gesuchter Verbrecher vor Föderationsangehörigen sprechen musste, nein auch Clark war anwesend. Und das machte es ihm umso schwerer locker zu bleiben.

Er senkte sein dornenbesetztes Haupt und schaute beinahe hilfesuchend zu Boden. Die Feindseligkeit war für ihn spürbar, und Gixtah konnte es sogar verstehen. Er hatte Aeriss und Clark im Stich gelassen als sie ihn am meisten brauchten. Clark hatte ihn darum gebeten, gut auf seine Frau aufzupassen.

Niedergeschlagen brummte er vor sich hin.

Der Trauerredner schaute Gixtah an, nun sollte er sprechen. Der große schwarze Hühne ging mit langsamen Schritten nach vorn und krallte sich mit seinen riesigen Pranken fest in das Rednerpult. Er musste schwer schlucken als er den Sarg vor sich stehen sah. Einige Sekunden verstreichen, ehe er sprach.

< Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen...

Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg....

Egal wie sehr wir uns mit all unserer Liebe bemühen...>

Sein Blick glitt durch die Runde, im Nacken konnte er den Hass Tuckers förmlich spüren.

< Mit Aeriss Verlies mich eine Freundin... eine sehr Gute sogar. Sie hat mich in kürzester Zeit durchschaut und festgestellt, dass ich doch ein netterer Kerl bin, als ich mit meinem Äußeren den Anschein mache..>

Ein hörbares Schmunzeln ging durch die Runde

< Ich werde mich gerne an die Tage zurück erinnern, als wir uns einfach hoffnungslos an den Bars der Raumstationen ein Wett-trinken geliefert hatten. Für einen Menschen muss ich sagen, hatte sie wirklich eine starke Leber....aber auch ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten waren bei weitem herausragend. Sie hatte immer ein starkes Engagement gezeigt, den Borg mit ihrer Arbeit in den unglänzenden Metallhintern zu treten. Leider wird sie dies nun nicht mehr tun können, aber dafür sollten wir uns dessen umso mehr bemühen.>

Er lehnte sich nun etwas entspannter an das Pult.

< Ich kann euch leider nicht viel mehr erzählen, nur das mit Aeriss eine wundervolle Frau gegangen ist. Eine, welche sich nie um ihr eigenes Wohl kümmerte, sondern nur um das der anderen... Sie war aufopferungsvoll, liebreizend und mir wirklich eine besondere Freundin.....>

Sein Blick glitt zum Sarg.

< Ich werde dich verdammt vermissen....sauf mir, wo auch immer du gerade bist, bitte nicht alles weg...>

Mit diesem Satz stieß sich vom Pult ab und ging zurück auf seinen Platz. Clarks Hass hatte sich indes in sein Fleisch gebrannt, doch das war ihm jetzt egal.

Kirika war bei dieser Rede etwas aus dem Schatten getreten, damit sie den Redner besser sehen konnte. Nun liefen auch ihr die Tränen über die Wangen.

Während sich Gixtha nun wieder aufrecht auch Richtung Säulen bewegte trafen sich kurz ihre Blicke. Dabei blieb ihr fast das Herz stehen. Sie hatte nie erwartet so viel offenen Schmerz darin zu sehen.

Als nächstes sollte Admiral Tucker etwas sagen sie war gespannt ob er sich dazu durch ringen würde.


Für einen moment als er nun zu dem Sarg blickte schien er gebrochen. Es zerriss sie innerlich. Aber als sie nomal hinsah hatte er wieder seine Mauer aufgebaut durch die man nichts mehr sah.



Er ging zum Podium und schaute in die Runde.



<Aeriss ….. war eine ganz besondere Person. Ich …. Ich wollte ihr soviel bieten. Ihr all das bieten was sie verdient hatte und habe ihr nur Trauer und leid gebracht. *sie bemerkte das ihm Tränen über die Wangen rannen* Ich hatte ihr versprochen sie zu beschützen und habe versagt. Sie hatte trotz der schweren Zeiten in der wir gerade stecken das Talent das Gute in den Dingen zu sehen. ….>

Es schien als ob er noch mehr hatte sagen wollen aber sich nicht länger zusammen nehmen konnte und darum das Podium Verlies.

Das alles wurde ihr nun doch etwas zu viel, ihr rannen immer noch Tränen über die Wangen. Sagen warum, konnte sie nicht. Waren es die bewegenden Reden oder die Trauer, die obwohl alle den Wunsch nicht allzu traurig zu sein von Aeriss versuchten umzusetzen, wie eine Glocke über dem Platz lag. Es war auch egal, Kirika bemerkte erst als sie vor der kleinen Bar stand das sie sich von ihrem verborgenem Platz wegbewegt hatte.


< Geben sie mir einfach das Stärkste was sie da haben >

Der Mann hinter der Theke sah sie komisch an, tat dann aber was sie von ihm verlangte.

< Ob das wohl die beste Idee ist sich einen an zutrinken? >

Sie erschrak kurz, obwohl Gixtha ein Riese war, konnte er sich hervorragend an schleichen.

< Ab und an braucht man so etwas. Wenn sie mich nicht verraten können sie auch einen haben. >

Der Barmann wollte die Flasche eigentlich gerade wieder unter der Theke verschwinden lassen als Gixtha durch ein einfaches Nicken seine Zustimmung signalisierte.

Er fühlte noch ein zweites Glas und schaute sich dann schnell um und versteckte die Flasche wieder.

Kirika nippte an ihrem Getränk, während sie die Trauergäste dabei beobachtete wie sie langsam zu dem kleinen Buffet gingen. Es bildeten sich ab und an kleine Gruppen die miteinander sprachen.

< Was suchst du hier? Außer das du dich anscheinend schon an den nächsten Trill ran schmeißt >

Die Stimme von Tucker beebte und in seinem Blick lag deutlich Hass.

Gixthas Stimme war ruhig, man konnte aber fast die Drohung darin spüren.

< Was soll das nun Clark ? Du willst mir auf Aeriss' Beerdigung eine Szene machen? Wir haben sie beide verloren und niemand wird sie jemals ersetzen können. Tu Ihr zuliebe nur einmal das richtige und lass ihr Ihren letzten Wunsch. >

Als der Admiral etwas erwidern wollte griff Kirika ein.

< Ich habe Sie beide eingeladen so wie es vom Cpt. In ihrem Testament gewünscht wurde. Und ich würde sie beide bitten, diesen Wunsch zu respektieren und sich zu benehmen. >

Dabei lag ihr Blick auf dem Admiral der nur wütend drein blickte und sich auf dem Absatz umdrehte und ging. Sie sank leicht in sich zusammen und trank einen größeren Schluck aus ihrem Glas.

< So hatte ich mir das nicht vorgestellt. > Kirika beobachtete die Flüssigkeit in ihrem Glas.

< Das war von ihm zu erwarten. Der Verlust zerreißt ihn innerlich und dafür sucht er schuldige. Und ich bin da so ziemlich die beste Option. >

Sie sah ihn verwirrt an. Er leerte das Glas und stellte es auf die Bar.

< Er hat mir vor einiger Zeit das Versprechen abgenommen das ich ihm ja gut auf seine Frau aufpassen soll. Und nun das....>

Er zeigte auf den Sarg.

Sie starrte ihn mit großen Augen an. Ihre Stimme war mehr ein Flüstern.

< Das wusste ich nicht.....>

Sie leerte ihr Glas und zog sich anschließend auf das Zimmer zurück, welches sie gemietet hatte.

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Sha'ima



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BeitragThema: Re: Futilities End (Star Trek Online)   Do Apr 16, 2015 7:56 pm

Kapitel 44

 Sie blickte auf den Pfad zum Shuttle, die meisten Gäste reisten nun nach der Feier gleich wieder ab. Mit jeder Person die ging fühlte sie wie ein teil ihrer selbst ging. Sie hatte nicht erwartet das es leicht wird.
Nur wir schwer es wirklich werden würde sie alle trauern zu sehen, hatte sie nicht mal Ansatz weise geahnt.
Sollte nun nicht eigentlich erleichtert sein, sich frisch und frei fühlen?
Aber genau das gegen teil war der Fall. Das Gefühl innerlich zerrissen zu sein war immer noch präsent. Ihr Körper fühlte sich schwer und bleiern an.

Wäre ich doch einfach nicht mehr aufgewacht. Dieser Gedanke ging ihr durch den Kopf als sie hinter sich im Schatten eine Bewegung wahr nahm.

< Wer ist da? > Sie versucht etwas zu erkennen aber außer dem trügerischen bewegungslosen dunkel könnte sie nichts sehen.

< Du solltest dir angewöhnen die Tür zu verriegeln > Gixtah tritt aus den Schatten, nur war sein Übliches Lächeln das seinen weißen Zähne zeigte verschwunden. Er wirkliche allgemein angespannter man könnte fast gereizt sagen. Seine Ausstrahlung war dunkel und Angsteinflößend.

< Vielleicht sollte ich es >

Er musterte sie kurz bei ihrer knappen Antwort.

< Du musst es ihm sagen, Bitte Aeriss. Du hast ihn gesehen er ist nicht mehr der Mann der er sein sollte/könnte ohne dich. Es wird ihn zerstören. Er hat schon einmal alles verloren und er hatte geschworen das er dich beschützen würde notfalls mit seinem Leben. >

< Aeriss Starb in deinen Armen. Gixthar der Tod ist eine endgültige Sache. >
Ihre Stimme war so gut sie konnte Neutral als würde sie über den Tod an sich reden was ihr nicht ganz gelang.
< Er hatte mir auch versprochen das so etwas wie das mit der Orion nie wieder vorkommt, als wir zusammen gekommen sind. Aber er ist mit Shepard ins Bett und du weist welche aussagen er gemacht hat das es zu viele hübsche Töchter gibt um sich festzulegen. Und er hatte sich schon verändert als wir noch zusammen waren. Gesehen habe ich ihn kaum noch und wenn er da war wirkte er abwesend. Viellicht habe ich überzogen reagiert, nur selbst du kannst mir nicht zu Hundertprozentig sagen das er mich nicht wirklich töten wollte. >

Gixthar sah sie schweigend an. Dabei strich er mit einer sanften Bewegung über ihre Wange, wohl um die tränen weg zu wischen. Er wirklich plötzlich nicht mehr so riesig und gefährlich. Auch wenn seine Augen Stärker rot waren fast schon glühten.

Kirika legte ihre Hand auf seine die noch an ihrer Wange ruhte.
< Ich muss gehen, Aeriss >
Sie sprach ohne darüber nachzudenken.
< Bitte bleib, ich will noch nicht ganz loslassen und mit dir verliere ich einen Sehr guten Freund und Vertrauten. Wenn du nun gehst werden wir uns nicht mehr sehen. >

< Aeriss >
Er schüttelt den Dorn besetzen Kopf, als ob er unerwünschte Gedanken vertreiben wollte.
< Ich habe getrunken und spüre die Auswirkungen des Zyklus dem meine Rasse unterworfen ist. Ich will dich nicht verletzen. >

Sie sah ihm fest in die Augen.
Ihr war es egal ob er sie verletzen könnte oder nicht er war alles was noch übrig war. Welche Ironie bis vor einiger Zeit war sie eine sehr Glückliche Frau die alles hatte. Erfolg im Beruf, eine glückliche Beziehung und trotz des Krieges noch zeit zum Forschen und Freunde ein Luxus der ihr nun genommen wurde.

< Bitte bleib >

Er sah sie lange mit einer undurchdringlichen Miene an.

< Bitte nicht darum, lass mich nun gehen. Bevor ich etwas mache was ich bereuen könnte. Den wenn ich dich noch einmal verletzten würde könnte ich mir das nicht verzeihen >

Damit wandte er sich zum gehen, doch Kirika legte ihre Hand auf seinen arm.

< Bleib ich habe keine Angst das du mich verletzen könntest, ich habe dir mein Leben anvertraut. Du bist alles was mir noch geblieben ist ein Freund. Jemand besonderes auf den ich mich verlassen kann. >

Er hielt inne. Seine Hand ballte sich zu einer Faust sie konnte es durch seine Muskeln deutlich Spüren.

< Aeriss, nicht ich kann für nichts garantieren die Phase steht kurz bevor. Lass mich gehen. >

Sie lies ihre Hand auf seinem Arm. Er drehte sich langsam zu ihr. In seinem Blick lag nun etwas neues dunkles. Er fluchte etwas in seiner Fremden Sprache und als er sich ihr nun komplett zugewandt hatte legte er seine Hand unter ihr Kinn, sie konnte seine krallen deutlich spüren, er hob es an und Küsste Sie.
Sie war im ersten Moment komplett überrumpelt, lies sich dann aber mitreisen und erwiderte den Kuss.
Er hob sie hoch als ob sie eine Feder wäre und trug sie ohne den Kuss zu lösen zu der Sitzecke.
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